[90vb]
Von ſant Gregorio auf de̅ ſtein
Von sant Gregorio auf dem stein
La vie de saint Grégoire sur le rocher
1
[1]
Es waz ei̅ reich’ edler man zu
1
[1]
Es waz ein reicher edler man zu
1
[1]
Il était un riche gentilhomme en
aquitania dem welſchen land
Aquitania dem welschen land,
Aquitaine, en France.
der het zwai kint pei ſein’ frawen ei̅
der het zwai kint pei seiner frawen, ein
Il avait deux enfants avec sa femme, un
ſun vn̅ ei̅ tocht’ die warn gar ſchon
sun vnd ein tochter, die warn gar schon.
fils et une fille. Ils étaient très beaux.
5do ſtarb in ir mut’ ſchir vn̅ do die
5Do starb in ir muter schir, vnd do die
5Ils perdirent rapidement leur mère et quand ils
kint pei zehen jarn waren do wr̈d
kint pei zehen jarn waren, do ward
eurent dix ans, leur père
ir uatt’ auch ſiech vn̅ merkt wol daz
ir uatter auch siech vnd merkt wol, daz
tomba également malade, se rendit bien compte
er ſterben muſzt vn̅ ſant noch de̅ peſte̅ ⸗
er sterben muszt, vnd sant noch den pesten
qu’il devait mourir et fit venir les meilleurs seigneurs
in dem land den er wol getrawt vn̅
in dem land, den er wol getrawt, vnd
de son pays à qui il faisait confiance.
10do ſy zu im komendo ſah er ſeine kint
10do sy zu im komen, do sah er seine kint
10À leur arrivée, il regarda ses enfants,
mit groſzem jam’ an vn̅ ſp̈ch ſol ich
mit groszem jamer an vnd sprach : « Sol ich
se lamenta profondément et dit : « Faut-il
yczunt vo̅ euch ſcheiden.Nu wolt ich
yczunt von euch scheiden ? Nu wolt ich
que je vous quitte maintenant ? J’allais justement
erſt freud mit euch gehabt haben
erst freud mit euch gehabt haben. »
commencer une vie joyeuse en votre compagnie. »
vn̄ beualh die kint den h’ren. vn̅ do er
Vnd beualh die kint den herren, vnd do er
Il recommanda ses enfants aux seigneurs.
15ſah daz die kint weintendo ſp̈ch er
15sah, daz die kint weinten, do sprach er
15En voyant ses enfants pleurer, il dit
zu ſeine̅ ſun woru̅b weineſt du.Nu
zu seinem sun : « Worumb weinest du ? Nu
à son fils : « Pourquoi pleures-tu ? Bientôt,
geuelt dir ei̅ michel lant. ich ſorg neur
geuelt dir ein michel lant. Ich sorg neur
un grand pays te reviendra. Je m’inquiète seulement
vmb dein ſweſt’. vn̄ ſp̈ch.Sun piz dein’
vmb dein swester. » Vnd sprach : « Sun, piz deiner
pour ta sœur. » Il ajouta : « Mon fils, sois fidèle
ſweſt’ getrew vn̅ hab ſy lieb vn̅ hab
swester getrew, vnd hab sy lieb, vnd hab
à ta sœur, aime-la et aime
20got uor allen dingen lieb. d’ muſ ew’
20got uor allen dingen lieb, der mus ewer
20par-dessus Dieu. Qu’il prenne
peid’ pflegen vn̅ laſz dir mein ſel en⸗
peider pflegen, vnd lasz dir mein sel en-
bien soin de vous deux ! Je te recommande mon âme. »
pholhen ſein. do mit u’ſchied er.
[2]
Do
pholhen sein ! » Do mit uerschied er.
[2]
Do
En prononçant ces paroles, il expira.
[2]
Le jeune seigneur
vnt’wand ſich d’junkh’r ſein’ ſweſt’ vnd
vnterwand sich der junkherr seiner swester vnd
prit alors sa sœur en charge,
pflag ir mit rechten trewen vn̄ wez ſy
pflag ir mit rechten trewen, vnd wez sy
s’occupa d’elle avec une fidélité appropriée et lui offrit tout ce
25vo̅ im gert vō kleid’n od’ uo̅ and’n dingen
25von im gert von kleidern oder uon andern dingen,
25qu’elle désirait, fussent-ce des habits ou autre chose.
daz gab er ir alz vn̅ wonte̅ alle zeit pei
daz gab er ir alz, vnd wonten alle zeit pei
Ils passaient tout leur temps ensemble s’aimant
ei̅ and’ in rechten trewen.⸿
ein ander in rechten trewen.
avec une fidélité appropriée.
[3]
Nu neid d’ poſz geiſt die reine̅ lieb vn̄
[3]
Nu neid der posz geist die reinen lieb vnd
[3]
L’esprit malin prit cet amour pur en haine
moht ir niht erleiden. vnd riet de̅ junk⸗
moht ir niht erleiden vnd riet dem junk-
et ne l’accepta pas. Il inspira le jeune seigneur
30h’ren zu verr noh ſein’ ſweſt’ mi̅ne vn̄
30herren zu verr noh seiner swester minne vnd
30à poussser trop loin l’amour qu’il portait à sa sœur
kert ſein lieb auf ualſchen mut vnd
kert sein lieb auf ualschen mut, vnd
et détourna cet amour vers une disposition perfide
u’riet im ſein’ ſweſt’ ſchon. ſei̅ ſinn vn̅
uerriet im seiner swester schon sein sinn vnd
de sorte qu’il fut trahi par la beauté de sa sœur et ses sens,
auch ſei̅ kintheit vn̅ ſchuf d’ veint daz
auch sein kintheit, vnd schuf der veint, daz
de même que par sa jeunesse. L’ennemi l’amena
er pei ſein’ ſchweſter ſlieff. do wr̈d ſy eins
er pei seiner schwester slieff. Do ward sy eins
à coucher avec sa sœur. Elle conçut alors
[91ra]
35kindes ſwang’.
[4]
Do ſy daz merkt.do
35kindes swanger.
[4]
Do sy daz merkt, do
35un enfant.
[4]
Quand elle s’en rendit compte,
wr̈d ſy ſer betrubt vn̅ ſtelt ſich jem’lich⸗
ward sy ser betrubt vnd stelt sich jemerli-
elle fut très affligée et prit l’air triste.
⸗en.vnd do d’ jung h’r ſein ſweſt’ betrübt
chen, vnd do der jung herr sein swester betrübt
En voyant le chagrin de sa sœur,
ſah.do ſp̈ch er liebe ſweſt’ ſag mir w⸗
sah, do sprach er : « Liebe swester, sag mir,
le jeune seigneur lui demanda : « Chère sœur, dis-moi
⸗oru̅b du alz ſer traureſt wirt dir ihcz
worumb du alz ser traurest ! Wirt dir ihcz ? »
la raison de ta tristesse, as-tu un chagrin ? »
40Do erſeufczt ſy vo̅ h’czen vn̅ ſp̈ch. prud’
40Do erseufczt sy von herczen vnd sprach : « Pruder,
40Elle soupira du fond de son cœur et répondit : « Frère,
ich pin zwir tod an d’ ſel vnd an de̅ leib
ich pin zwir tod an der sel vnd an dem leib.
je suis morte à la fois dans mon âme et dans mon cœur !
Awe mir armen weip worzu pin ich
Awe mir armen weip ! Worzu pin ich
Malheur à moi, pauvre femme ! Pourquoi suis-je
geporn.jch han durch deinen willen
geporn ? Jch han durch deinen willen
née ? À cause de toi, j’ai perdu la faveur de Dieu
gotz huld u’lorn vn̅ auch d’ menſche̅
gotz huld uerlorn vnd auch der menschen
et aussi celle de mes semblables
45vnd muſz ewekliche̅ geſchant ſein w
45vnd musz eweklichen geschant sein,
45et devrai éternellement subir le déshonneur,
⸗an ich trag ei̅ kint pei dir. do wr̈d er
wan ich trag ein kint pei dir. » Do ward er
car je porte ton enfant. » Ces propos
ſer betrubt vn̅ waz im laid’ vmb ſein
ser betrubt, vnd waz im laider vmb sein
l’affligèrent profondément. Il était plus peiné
ſweſt’ den̅ vmb ſich ſelb’ vn̅ weint jem’⸗
swester denn vmb sich selber, vnd weint je-
pour sa sœur que pour lui-même et pleura amèrement.
⸗lichen.Do ſah ſy in an vn̅ ſp̈ch lieb’
merlichen. Do sah sy in an vnd sprach : « Lieber
Elle le regarda et dit : « Cher
50prud’ gehab dich wol vn̅ troſt dich
50pruder, gehab dich wol, vnd trost dich gotz gut ! »
50frère, ressaisis-toi, que la bonté divine te réconforte. »
Da ſp̈ch d’ junkh’re⸿ gotz gut
Da sprach der junkherre :
Le jeune seigneur dit :
ich wil vns wol raten wir ſullen ez
« Ich wil vns wol raten, wir sullen ez
« Je voudrais nous donner un bon conseil. Nous devrion
einem weiſen h’ren ſagen de̅ hat mein
einem weisen herren sagen. Dem hat mein
le dire à un seigneur avisé. Mon père lui faisait
uatt’ wol getrawt. vn̅ beualh vnſ im
uatter wol getrawt vnd beualh vns im
pleinement confiance et nous recommanda
55an ſeinem tod d’ ſitzt in eine̅ land vn̅
55an seinem tod. Der sitzt inmeinem land vnd
55à lui sur son lit de mort. Il réside dans mon pays et
iſt gar getrew v̄n waz vnſ d’ ret daz
ist gar getrew, vnd waz vns der ret, daz
est parfaitement loyal. Il faut que nous suivions son conseil.
ſull wir tun ſo kom wir mit eren da vo̅
sull wir tun, so kom wir mit eren da von.
Ainsi, nous nous en sortirons sans nous déshonorer. »
do wr̈d ſy gar fro vn̅ geuiel ir d’ rot wol
Do ward sy gar fro, vnd geuiel ir der rot wol.
Elle retrouva la joie, ce conseil lui plut beaucoup.
[5]
vnd ſante̅ noh im do er kom do enpfin⸗
[5]
Vnd santen noh im. Do er kom, do enpfin-
[5]
Ensuite, ils le firent venir. À son arrivée,
60⸗ge̅ ſy in gar ſchon vnd furten in in ei̅
60gen sy in gar schon vnd furten in in ein
60ils le reçurent somptueusement et le conduisirent
kamern. vnd d’ junklink ſp̈ch zu im ich
kamern, vnd der junklink sprach zu im : « Ich
dans une chambre où le jeune seigneur lui dit : « Je te fais
getraw nÿmant paz dann dir daz laz
getraw nymant paz dann dir. Daz laz
plus confiance qu’à quiconque. Fais-nous profiter
vns genieſzen vn̅ rat unſ daz peſt dor⸗
vns genieszen, vnd rat uns daz pest dor-
de cette confiance en nous donnant le meilleur conseil,
zu wan wir wollen dir ei̅ groſz leide̅
zu, wan wir wollen dir ein grosz leiden
car nous allons te révéler une pénible souffrance.
65klagen daz ſtet all vnſ’ ere.do ſp̈ch er
65klagen. Daran stet all vnser ere. » Do sprach er :
65Tout notre honneur en dépend. » Il répondit :
ſagt mir waz euch werd.do ſagt im
« Sagt mir, waz euch werd ! » Do sagt im
« Dites-moi ce qui vous chagrine. » Le jeune seigneur
d’ junklink daz ſein ſweſt’ eins kindlei̅s
der junklink, daz sein swester eins kindleins
lui expliqua que sa sœur était enceinte
pei im ſwang’ wer vn̅ pat in daz er in
pei im swanger wer, vnd pat in, daz er in
de lui et lui demanda
hulf vnd riet daz ſy haimliche̅ do von
hulf vnd riet, daz sy haimlichen do von
de l’aider et de le conseiller pour qu’ils s’en sortent
70kemen daz ſy niht zu ſchanden wurde̅
70kemen, daz sy niht zu schanden wurden.
70secrètement sans se déshonorer.
Do ſp̈ch d’ weiſe man ich rat euch dz
Do sprach der weise man : « Ich rat euch, daz
Le sage lui répondit : « Je vous conseille
ir die h’ren zu eine̅ hoff her ladet. vn̅
ir die herren zu einem hoff her ladet vnd
de convoquer vos seigneurs à une assemblée.
ſprecht ir junkh’r.Jr wolt durch got zu
sprecht, ir junkherr jr wolt durch got zu
Dites-leur, mon jeune seigneur, que pour l’amour de Dieu
dem heilgen grab vn̅ welt ew’ ſund püſze̅
dem heilgen grab vnd welt ewer sund püszen,
Vous souhaitez vous rendre au Saint-Sépulcre pour expier vos péchés
[91rb]
75vnd pit ſy daz ſy d’ frawen ſwern vn̄ ſpr⸗
75vnd pit sy, daz sy der frawen swern, vnd
75et demandez-leur de prêter serment à votre dame.
⸗echt ſy muſz dez landez pflegen ſo tun ſy
sprecht, sy musz dez landez pflegen. So tun sy
Si vous leur dites qu’elle devra gouverner le pays, ils obéiront.
ez.So püſzt ir alſo ew’ ſund vn̄ ſterbt
ez. So püszt ir also ewer sund, vnd sterbt
Ainsi, vous expierez vos péchés. Pour le cas où vous mourriez
da̅n vnt’wegen.So iſt not daz die h’ren
dann vnterwegen, so ist not, daz die herren
en chemin, il est indispensable que les seigneurs
d’ frawen geſworn haben. ſo wil ich mir ſy
der frawen gesworn haben. So wil ich mir sy
aient prêté serment à votre dame. Entretemps,
80die weil empholhen laſzen ſein vn̅ wil ſy
80die weil empholhen laszen sein vnd wil sy
80je ferai en sorte qu’on me la confie, la conduirai
zu mir nemen vn̅ wil ir heimlichen vo̅
zu mir nemen vnd wil ir heimlichen von dem kinde helfen. »
chez moi et l’aiderai secrètement à accoucher de l’enfant. »
Do komen die⸿ de̅ kinde helfen.
Do komen die
Ensuite, les seigneurs
h’ren dar vnd ſwurn d’ frawen alz ſy
herren dar vnd swurn der frawen, alz sy
se présentèrent et prêtèrent serment à la dame,
beg’ten dornoh ſchieden ſy ſich peide von
begerten. Dornoh schieden sy sich peide von
conformément à leur souhait. Puis le frère et la sœur
85einand’ mit h’czlichem leide vn̅ fur ub’ mer
85einander mit herczlichem leide, vnd fur uber mer.
85se séparèrent le cœur serré et il prit la mer.
[6]
do furt ſy d’ weiſ man mit im heim vnd
[6]
Do furt sy der weis man mit im heim vnd
[6]
Le sage conduisit alors la sœur chez lui
pflag ir mit guten trewen.Nu het
pflag ir mit guten trewen. Nu het
et s’occupa d’elle avec une bonne loyauté. Il avait
er ein gotliche frume frawen die half
er ein gotliche frume frawen, die half
une divine et pieuse épouse. Elle aida
ir ir ſchant u’helln.
[7]
Do nu die zeit
ir ir schant uerhelln.
[7]
Do nu die zeit
la dame à dissimuler son déshonneur.
[7]
Quand elle arriva
90kom do gepar ſy ein ſchons minnekli⸗
90kom, do gepar sy ein schons minnekli-
90à son terme, elle accoucha d’un enfant adorablement beau.
⸗ches kint daz waz ein ſun.Do wurde̅
ches kint, daz waz ein sun. Do wurden
C’était un fils. Ils se concertèrent pour savoir
ſy zu rot wie ſy ez u’heln vn̄ paten got
sy zu rot, wie sy ez uerheln, vnd paten got,
comment le cacher et prièrent Dieu
daz er in zu tun geb waz daz peſt wer
daz er in zu tun geb, waz daz pest wer.
de leur révéler ce qu’il y avait de mieux à faire.
do kom in in den mut ſy ſolten ez auf
Do kom in in den mut, sy solten ez auf
Il les inspira à le déposer
95daz waſzer legen.Do gewan d’ weiſ
95daz waszer legen. Do gewan der weis
95sur l’eau. Le sage alla alors
man heimlichen ein veſzlein daz waz
man heimlichen ein veszlein, daz waz
secrètement chercher un petit tonneau.
veſt vnd gut.dor ein legten ſy daz ſchon
vest vnd gut. Dor ein legten sy daz schon
Il était robuste et adapté. Ils y placèrent
kindlein. vnd legten vnt’ daz kint ſeid⸗
kindlein vnd legten vnter daz kint sei-
le joli nourrison et mirent un drap de soie
⸗eines gewant vn̅ ub’ ez. vnd zweinczig
deines gewant vnd uber ez vnd zweinczig
sous et sur lui, de même que vingt
100mark goldes dorzu.do mit ſolt man
100mark goldes dorzu, do mit solt man
100marcs d’or. Avec cet argent, on devait l’élever.
daz kindlein ziehen vn̅ legte̅ auch ein
daz kindlein ziehen, vnd legten auch ein
Puis, ils joignirent à l’enfant
helfenpein taffeln zu de̅ kint die waz wol
helfenpein taffeln zu dem kint, die waz wol
une tablette d’ivoire joliment ornée
gezirt mit gold vnd mit geſtein vn̅ ſtund
gezirt mit gold vnd mit gestein, vnd stund
d’or et de pierres précieuses. Elle portait
dor an geſchriben daz daz kint edel wer
dor an geschriben, daz daz kint edel wer
une inscription disant que l’enfant était
105vo̅ geſleht vn̄ wer geporn vō zwein ge⸗
105von gesleht vnd wer geporn von zwein ge-
105d’ascendance noble, né d’un frère et d’une sœur,
ſwuſt’en vn̅ wer niht getauft vn̄ man
swusteren vnd wer niht getauft, vnd man
mais non baptisé, et qu’il fallait
ſolt im den ſchacz meren vn̄ ſolt ez die
solt im den schacz meren vnd solt ez die
multiplier son trésor et lui apprendre
heilgen geſchrift leren vn̄ wen̄ ez ge⸗
heilgen geschrift leren, vnd wenn ez ge-
la Sainte Écriture et quand il grandirait
wüchz ſo ſolt man im die tafeln gebe̅
wüchz, so solt man im die tafeln geben,
lui donner la tablette
110daz er got fur ſeines uatt’ ſund pet vn̅
110daz er got fur seines uatter sund pet, vnd
110pour qu’il prie pour les péchés de son père.
bewarten daz uaſz gar wol. daz im wed’
bewarten daz uasz gar wol, daz im weder
Ils bardèrent soigneusement le tonneau pour que
wint noch regen moht geſchaden vnd
wint noch regen moht geschaden, vnd
ni le vent ni la pluie ne puissent lui porter atteinte
legten ez pei d’ naht auf daz waſzer
legten ez pei der naht auf daz waszer.
et le déposèrent sur l’eau la nuit.
Do behut vnſer herr daz kind.
Do behut vnser herr daz kind.
Notre Seigneur le prit alors sous sa protection.
[91va]
115
[8]
DOrnoh komen d’ frawen poſe mer
115
[8]
Dornoh komen der frawen pose mer,
115
[8]
La dame apprit alors la mauvaise nouvelle
ir prud’ wer tod.Do waz ir vo̅ h’czen
ir pruder wer tod. Do waz ir von herczen
que son frère était mort. Elle eut un chagrin
leid vmb irn prud’ vnd ſchrei vn̄ weint
leid vmb irn pruder, vnd schrei vnd weint
pour son frère, poussa des cris, pleura
gar ſer vn̄ legt groſzen jam’ an irn leib
gar ser vnd legt groszen jamer an irn leib
abondamment, imposa un grand deuil à son corps
vnd begrub irn prud’ vn̄ irn man mit
vnd begrub irn pruder vnd irn man mit
et enterra son frère et mari
120groſzem leide. do geuiel ir lant vn̅ leut
120groszem leide. Do geuiel ir lant vnd leut
120avec une profonde tristesse. Le pays et ses habitants lui revinrent alors
allein.do erhal ir reichtum ub’ al in
allein. Do erhal ir reichtum uber al in
à elle seule. Puis, la notoriété de sa richesse se répandit partout
dem lant vn̅ wurben uil edler reicher
dem lant, vnd wurben uil edler reicher
dans le pays. Ensuite, de nombreux seigneurs riches et nobles
h’ren vmb ſy wan ſy heten ſy g’n geh⸗
herren vmb sy, wan sy heten sy gern ge-
la courtisèrent, car ils auraient aimé l’épouser
apt vmb ir ſchon vn̅ vmb ir gut den
hapt vmb ir schon vnd vmb ir gut. Den
à cause de sa beauté et sa richesse.
125u’ſagt ſye allen vn̅ ſp̈ch ſy wolt got din⸗
125uersagt sye allen vnd sprach, sy wolt got di-
125Elle les repoussa tous en disant qu’elle voulait servir Dieu.
⸗en vnd dint im auch tag vn̅ naht mit
nen, vnd dint im auch tag vnd naht mit
Elle le servit jour et nuit
almuſen mit peten mit wachen vn̅
almusen, mit peten, mit wachen, vnd
par des aumônes, des prières et des jeûnes,
lieſ irn leib nicht geruen vn̅ het rech⸗
lies irn leib nicht geruen vnd het rech-
n’accorda aucun répit à son corps et éprouva
⸗te ware rew ub’ ir ſunt.
[9]
Nu waz
te ware rew uber ir sunt.
[9]
Nu waz
un sincère remords pour son péché.
[9]
Un seigneur
130ein her’ nohent do pei geſeſzen der
130ein herre nohent do pei geseszen, der
130résidait tout près. Il était
waz edel vnd reich vn̄ het ſy gern ge⸗
waz edel vnd reich vnd het sy gern ge-
noble et riche et aurait aimé
⸗habt zu ein’ frawen do wolt ſy ſein nit
habt zu einer frawen. Do wolt sy sein nit.
l’épouser, mais elle le repoussa.
daz waz im zorn vnd greif ſy an mit
Daz waz im zorn, vnd greif sy an mit
Cela l’enragea. Il l’attaqua
vrleug vn̅ mit dro vn̄ wolt ſy do mit
vrleug vnd mit dro vnd wolt sy do mit
militairement et la menaça en espérant ainsi
135gewinnen vn̅ wuſt ir ir land vn̅ gew⸗
135gewinnen vnd wust ir ir land vnd ge-
135la conquérir, dévasta son pays, conquit
an ir die peſte̅ veſten vn̅ lant an vn̄
wan ir die pesten vesten vnd lant an vnd
ses meilleures places fortes et territoires
treib daz alz lang vncz er ſy u’treib
treib daz alz lang, vncz er sy uertreib,
et continua ces manœuvres jusqu’à la repousser
daz ſy niht mer het.de̅n ei̅ haupt ſtat
daz sy niht mer het denn ein haupt stat.
dans sa capitale, son dernier retranchement.
die beſchirmt ir got von ſein’ gut.⸿
Die beschirmt ir got von seiner gut.
Dans sa bienveillance, Dieu la lui protégea.
140
[10]
Nu woll wir von dem guten kint ſa⸗
140
[10]
Nu woll wir von dem guten kint sa-
140
[10]
À présent, nous allons raconter ce qu’il advint au bon enfant
gen daz die wilden wind wurffen wa
gen, daz die wilden wind wurffen, wa
que les vents sauvages projetèrent vers une destination décidée par Dieu.
got hin wolt.vnſ’ h’r ihc xpc̅ behut
got hin wolt. Vnser herr Jhesus Christus behut
Notre seigneur Jésus-Christ protégea
daz kint alzjonam d’ in de̅ viſche lag
daz kint alz Jonam, der in dem vische lag
l’enfant comme1Jonas qui passa trois jours drey tag. d’ bewart auch daz kint mit
drey tag. Der bewart auch daz kint mit
dans le poisson. Il sauva aussi l’enfant
145ſein’ gnad vn̄ proht ez wol geſunt zu
145seiner gnad vnd proht ez wol gesunt zu
145dans sa grâce et le ramena
lant vn̅ kom in zwein nechten vn̅ in
lant, vnd kom in zwein nechten vnd in
à terre sain et sauf. En deux nuits
eim tag zu einem kloſt’ dor jnne waz
eim tag zu einem kloster. Dor jnne waz
et un jour, il parvint à une abbaye où résidait
ei̅ heilg’ apt. d’ hiez ſein viſch’ uor ta⸗
ein heilger apt, der hiez sein vischer uor
un vénérable abbé. Il avait ordonné à ses pêcheurs
⸗gs auf dem ſee viſchen.Do wr̈d d’
tags auf dem see vischen. Do ward der
de partir à la pêche2en mer avant l’aube. Il se leva alor 150wind alz ſtark daz ſy wed’ klein noh
150wind alz stark, daz sy weder klein noh
150une tempête si violent qu’ils ne pouvaient attraper aucun poisson,
grosz mohten gevahen. do kerten ſy
grosz mohten gevahen. Do kerten sy
ni gros ni petit. Ils firent demi-tour
wid’ heim do ſahen ſy daz veſlein dort
wider heim. Do sahen sy daz veslein dort
et aperçurent alors le petit tonneau voguer
her ſwimen do wund’t ſy gar ſer wie
her swimen. Do wundert sy gar ser, wie
vers eux. Ils s’en étonnèrent grandement en se demandant comment
ez dar wer komen vn̄ ſchiften dorzu
ez dar wer komen, vnd schiften dorzu
il était arrivé jusque-là, se dirigèrent vers lui,
[91vb]
155vn̅ namen daz ueſzlein vn̅ legten ez zu
155vnd namen daz ueszlein vnd legten ez zu
155le prirent et montèrent à bor
in auf daz ſchif vn̅ legten ir gewant dor⸗
in auf daz schif vnd legten ir gewant dor-
du bateau, le recouvrirent
ub’ vnd zugen an daz lant.do ging der
uber vnd zugen an daz lant. Do ging der
de leur vêtement et le ramenèrent à terre. À ce moment-là,
apt dez kloſt’s pei dem ſee kurczweilen
apt dez klosters pei dem see kurczweilen.
l’abbé de l’abbaye se promenait sur la côte pour son plaisir.
Do zugen die viſch’ gegen im daz dauht
Do zugen die vischer gegen im. Daz dauht
Les pêcheurs se dirigèrent vers lui. Ayait l’impression
160in zu fru vn̅ ſp̈ch zu in wie iſt ez euch
160in zu fru, vnd sprach zu in : « Wie ist ez euch
160qu’ils revenaient trop tôt, il leur dit : « Comment a été
gangen do ſp̈chen ſy d’ wind hat vns ſer
gangen ? » Do sprachen sy : « Der wind hat vns ser
votre pêche ? » Ils répondirent : « La tempête nous a
gemut.do ſp̈ch er lopt got daz ir her
gemut. » Do sprach er : « Lopt got, daz ir her
beaucoup ennuyés. » Il s’écria : « Dieu soit loué que vous soyez
ſeit komen an daz geſtad. vn̅ ſp̈ch waz
seit komen an daz gestad ! » Vnd sprach : « Waz
de retour sur la côte ! » Il demanda alors : « Qu’y a-t-il
iſt in dem veſſlein vn̅ wr̈ff daz gewant
ist in dem vesslein ? » Vnd warff daz gewant
dans le petit tonneau ? » Il en retira le vêtement
165dorab vn̅ ſp̈ch wo habt ir ez genomen
165dorab vnd sprach : « Wo habt ir ez genomen ? »
165et demanda : « Où l’avez-vous pris ? »
daz wolten ſy im niht ſagen.Do weint
Daz wolten sy im niht sagen. Do weint
Alors qu’ils refusaient de le lui dire, le beau nourrisson
daz ſchon kintlein alz ez got wolt.do
daz schon kintlein, alz ez got wolt. Do
se mit à pleurer selon la volonté de Dieu.
ſp̈ch d’ apt ez iſt ein kint dorjnne̅. ich wil
sprach der apt : « Ez ist ein kint dorjnnen ! Ich wil
L’abbé dit alors : « Il y a un enfant à l’intérieur ! J’exige
ye wiſſen wa ir ez funden habt.do ſp̈che̅
ye wissen, wa ir ez funden habt. » Do sprachen
de savoir où vous l’avez trouvé. » Ils répondirent :
170ſy auf dem ſee.Do hiez er die pant
170sy : « Auf dem see. » Do hiez er die pant
170« En mer. » Il fit alors détacher les cordes.
auf loſen vn̅ do man daz veſlein auf
auf losen, vnd do man daz veslein auf
Quand ils ouvrirent le petit tonneau,
panddo waz daz ſchonſt kindlein dor⸗
pand, do waz daz schonst kindlein dor-
ils découvrirent à l’intérieur le plus joli nourrisson
jnnēdo ſy ie geſahen vn̅ daz kint
jnnen, do sy ie gesahen, vnd daz kint
qu’ils avaient jamais vu et cet enfant
laht den apt an.do laſ d’ apt die taffeln
laht den apt an. Do las der apt die taffeln,
sourit à l’abbé. L’abbé lut la tablette
175wie daz kind geporn waz daz ſagt er
175wie daz kind geporn waz. Daz sagt er
175et apprit comment l’enfant était né. Il ne le leur
in niht vn̄ lopt got daz er daz kint
in niht vnd lopt got, daz er daz kint
révéla pas et loua Dieu de lui avoir permis
funden het vn̅ waz gar fro vn̄ moſte̅
funden het, vnd waz gar fro, vnd mosten
de trouver l’enfant. Il était très heureux et ordonna
im die zwen viſch’ geloben daz ſy ez
im die zwen vischer geloben, daz sy ez
aux deux pêcheurs de lui promettre de n’en parler
nÿmant ſagten.D’ ein viſch’ waz arm
nymant sagten. Der ein vischer waz arm
à personne. Le premier pêcheur était pauvre,
180vnd ſaſz nohent pey dem kloſt’ vn̅ het
180vnd sasz nohent pey dem kloster vnd het
180habitait près de l’abbaye et avait
uil kint. d’ reich viſch’ ſaſz ein meil vo̅
uil kint. Der reich vischer sasz ein meil von
de nombreux enfants. Le riche pêcheur habitait à une lieue
dem kloſt’ vnd het neur ei̅ tocht’⸿
dem kloster vnd het neur ein tochter.
de l’abbaye et avait seulement une fille.
Dornoch ſp̈ch d’ apt zu dem armen viſch’
Dornoch sprach der apt zu dem armen vischer :
L’abbé dit au pauvre pêcheur :
nim dich dez kindez an vn̅ wer dich frog
« Nim dich dez kindez an, vnd wer dich frog,
« Adopte l’enfant. Si quelqu’un te demande
185wez ſei ſo ſprich ez ſei deines prud’ tocht’
185wez sei, so sprich, ez sei deines pruder tochter
185à qui il est, réponds que c’est le fils de la fille de ton frère.
kint vn̅ wenn nu die ueſper zeit kom
kint, vnd wenn nu die uesper zeit kom,
Aux vêpres,
ſo kom zu dem kloſt’ vn̅ pit mich daz ich
so kom zu dem kloster, vnd pit mich, daz ich
viens à l’abbaye et demande-moi
daz kint ſelb’ tauff. vn̅ nam dez goldez
daz kint selber tauf ! » Vnd nam dez goldez
de baptiser l’enfant moi-même. » Il prit deux marcs
zwo mark vn̄ die ſeidein tucher vn̄ gab
zwo mark vnd die seidein tucher vnd gab
parmi l’or et3le drap de soie, 190ez dem armen viſch’ daz er daz kint da
190ez dem armen vischer, daz er daz kint da
190les donna au pauvre pêcheur pour qu’il élève
mit zug vn̅ gab de̅ reiche̅ viſch’ ei̅ mark
mit zug, vnd gab dem reichen vischer ein mark,
l’enfant avec cet argent, donna un marc au riche pêcheur
daz er ez u’ſwig vn̅ hulf u’heln.vn̅ er be⸗
daz er ez uerswig vnd hulf uerheln, vnd er be-
pour qu’il se taise et aide à le cacher et garda
⸗hilt daz and’ gut.D’ viſch’ tet alz er in
hilt daz ander gut. Der vischer tet, alz er in
le reste du trésor. Le pêcheur exécuta son ordre,
hiez vnd trug daz kind zu veſper zeit
hiez, vnd trug daz kind zu vesper zeit
amena aux vêpres l’enfant
[92ra]
195zu dem kloſt’ zu dem apt vn̅ ſp̈ch h’re
195zu dem kloster zu dem apt vnd sprach : « Herre,
195à l’abbé à l’abbaye et dit : « Maître,
daz kind ſent euch meines prud’ tocht’
daz kind sent euch meines pruder tochter,
la fille de mon frère vous envoie cet enfant
vnd piten euch gar fleiſzig daz ir ez
vnd piten euch gar fleiszig, daz ir ez
et vous demande instamment
ſelb’ tauft.Do d’ apt vnd die prud’
selber tauft. » Do der apt vnd die pruder
de le baptiser vous-même. » En voyant le bel enfant,
daz ſchon kint ſahen do wurden ſy gar
daz schon kint sahen, do wurden sy gar
l’abbé et les moines se réjouirent beaucoup.
200fro do ſp̈ch d’ apt ſeit ſy dez kloſt’s din’
200fro. Do sprach der apt : « Seit sy dez klosters diner
200L’abbé dit : « Puisqu’ils sont des serviteurs de l’abbaye,
ſein ſo ſull wir in daz niht u’ſagen
sein, so sull wir in daz niht uersagen. »
nous ne devons pas le leur refuser. »
vnd hiez daz kint zu tauf tragen vn̅
Vnd hiez daz kint zu tauf tragen vnd
Il ordonna qu’on porte l’enfant au baptême,
hub ez ſelb’ auſ d’ tauf vn̄ hiez ez noch
hub ez selber aus der tauf vnd hiez ez noch
le souleva des fonts baptismaux, l’appela de son propre nom
im.Gregorius. vn̅ ſp̈ch ſeit ich ſein
im Gregorius vnd sprach : « Seit ich sein
Grégoire et dit : « Puisque je suis
205geiſtlich’ uatt’ pin ſo wil ich ez g’n habn̅
205geistlicher uatter pin, so wil ich ez gern haben,
205son père spirituel, je l’accepte volontiers
vnd zeuch mir daz kint ſchon dez wil
vnd zeuch mir daz kint schon. Dez wil
et l’élèverai avec prestance. Je t’exprime
ich dir g’n danken. vn̅ liez keine̅ tag
ich dir gern danken. » Vnd liez keinen tag,
ma gratitude. » Il ne laissa pas passer un seul jour
er ſehe daz kind. alz lieb waz ez im.
[11]
do
er sehe daz kind, alz lieb waz ez im.
[11]
Do
sans voir l’enfant, tellement il l’aimait.
[11]
Quand
nu d’ viſch’ daz kint ſehz iar gezogen
nu der vischer daz kint sehz iar gezogen
le pêcheur eut élevé l’enfant pendant six ans,
210hetdo nam ez d’ apt zu im in daz klo⸗
210het, do nam ez der apt zu im in daz klo-
210l’abbé le prit dans l’abbaye,
ſt’ vnd kleidet ez gar ſchon vn̄ hiez ez
ster vnd kleidet ez gar schon vnd hiez ez
lui donna de beaux habits et ordonna
die heilgen geſchrift leren vn̄ waz zu
die heilgen geschrift leren, vnd waz zu
qu’on lui enseigne la Sainte Écriture et tout ce
trewen vn̅ zu eren vn̄ zu frúmekeit
trewen vnd zu eren vnd zu frümekeit
qui relève de la loyauté, de l’honneur et de la piété.
hort.Do lernt daz kint gar wol vn̅
hort. Do lernt daz kint gar wol, vnd
L’enfant apprit bien et fit sans rechigner tout
215waz ez ſei̅ maiſt’ hiez daz tet ez allez
215waz ez sein maister hiez, daz tet ez allez
215ce que son maître ordonna. Par sa science,
gern. vnd die kint die uor im dreu jar
gern, vnd die kint, die uor im dreu jar
il dépassa les enfants qui avaient commencé
zu ſchul waren gangen die ub’ fur ez
zu schul waren gangen, die uber fur ez
l’école trois ans avant lui, de sorte que
mit ſein’ kunſt. vn̄ ſp̈ch d’ maiſt’ ich ge⸗
mit seiner kunst, vnd sprach der maister : « Ich ge-
son maître s’écria : « Parmi tous mes élèves,
ſach vnt’ allen kinten nie kein alz ſinne⸗
sach vnter allen kinten nie kein alz sinne-
je n’ai jamais vu un enfant aussi intelligent.
220⸗reiches kint.Er iſt d’ iar ei̅ kint vnd
220reiches kint. Er ist der iar ein kint vnd
220Il est un enfant par l’âge
d’ witz ein man.Do ez nu ailiff iar
der witz ein man. » Do ez nu ailiff iar
et un homme par l’esprit. » À l’âge de onze ans,
alt waz do waz ez alz wol gelert daz
alt waz, do waz ez alz wol gelert, daz
Saint Grégoire était tellement instruit que personne
kein peſzer gramaticus waz den̅ ſant
kein peszer gramaticus waz denn sant
ne maîtrisait mieux les sciences
Gregorius.Dornoch ub’ dreu jar u’⸗
Gregorius. Dornoch uber dreu jar uer-
que lui. Trois ans plus tard, son savoir
225kert ſich ſein ſinne. daz im dieDiui⸗
225kert sich sein sinne, daz im die diui-
225avait tellement évolué que la divinité
⸗nitas gar durchleuht waz die kunſt
nitas gar durchleuht, waz die kunst ist von der gotheit.
l’illumina, car la science vient de Dieu.
[12]
Nu pat dez⸿iſt von d’ gotheit.
[12]
Nu pat dez
[12]
Sur ces entrefaites,
viſch’s fraw irn man lang daz er ir
vischers fraw irn man lang, daz er ir
la femme du pêcheur insista longuement auprès
ſagt wa̅n im daz gold komen were
sagt, wan im daz gold komen were,
de son mari pour qu’il lui dise d’où provenait son or
230vnd gelopt im ſy welt ez niht ſagen
230vnd gelopt im, sy welt ez niht sagen.
230et elle lui promit de ne le révéler à personne.
do ſagt er ir daz ezGregorio wer ge⸗
Do sagt er ir, daz ez Gregorio wer ge-
Il lui expliqua alors qu’il l’avait eu4grâce weſen vn̅ wie man in auf de̅ waſzer
wesen, vnd wie man in auf dem waszer
à Grégoire et qu’on l’avait trouvé
funden het.Daz u’ſweig die frawe
funden het. Daz uersweig die frawe,
sur l’eau. La femme garda le silence
piz gregorius funfzehen jar alt waz
piz Gregorius funfzehen jar alt waz.
jusqu’à ce que Grégoire ait quinze ans.
[92rb]
235Do ſpilt er eins molz mit dez viſch’s
235Do spilt er eins molz mit dez vischers
235Un jour alors qu’il jouait avec l’enfant du pêcheur,
kint vnd tet im we on ſein dank. do
kint vnd tet im we on sein dank. Do
il lui fit mal sans faire exprès.
lief daz kind weinent zu ſein’ mut’ vn̅
lief daz kind weinent zu seiner muter vnd
L’enfant accourut à sa mère en pleurant
klagt ir gregorius het in geſlagen.do
klagt ir, Gregorius het in geslagen. Do
et se plaignit auprès d’elle que Grégoire l’avait frappé.
ſp̈ch die fraw in irem zorn hon ich dz
sprach die fraw in irem zorn : « Hon ich daz
La femme s’écria alors sous le coup de la colère : « L’ai-je
240an im erzogen daz er mei̅ kint ſol ſla⸗
240an im erzogen, daz er mein kint sol sla-
240élevé pour qu’il frappe mon enfant ?
hen.Nu hat man in auf einē ſee
hen ? Nu hat man in auf einem see
On l’a trouvé sur une mer
funden vn̅ weiz nimant wan er kome̅
funden, vnd weiz nimant, wan er komen
et personne ne sait d’où il vient ! »
iſt. do waz gregorius mit dem kint
ist. » Do waz Gregorius mit dem kint
Grégoire qui avait suivi l’enfant
heim gangen vn̅ hort vō d’ frawen
heim gangen vnd hort von der frawen,
chez lui apprit par cette femme
245wan er komen waz vn̅ waz im leid vn̄
245wan er komen waz, vnd waz im leid, vnd
245d’où il venait. Cela le chagrina
gedoht im wed’ iſt die red wor od’ niht
gedoht im : « Weder ist die red wor oder niht. »
et il se dit : « Ce propos est vrai ou faux. »
[13]
vnd kom zu dem kloſt’ vn̅ ſagt dem
[13]
Vnd kom zu dem kloster vnd sagt dem
[13]
Il alla à l’abbaye, rapporta à l’abbé
apt wie ſein amm gerett het vn̅ pat
apt, wie sein amm gerett het, vnd pat
ce que sa nourrice avait dit, lui demanda
in fleiſzeklichen daz er im ſagt ob ez
in fleiszeklichen, daz er im sagt, ob ez
instamment de lui dire si c’était
250war wer vn̅ ſp̈ch iſt im alſo ſo wil
250war wer, vnd sprach : « Ist im also, so wil
250vrai et dit : « S’il en est ainsi, je me débrouillerai
ich mich mit engſten vn̅ mit noten
ich mich mit engsten vnd mit noten
de mon mieux comme écuyer errant
begen wie ich mag alz ein ellend’ kneht
begen, wie ich mag alz ein ellender kneht,
pour affronter les angoisses et les misères.
ſeid ſy ſpricht ich ſey ein funden kint
seid sy spricht, ich sey ein funden kint.
Elle prétend que je suis un enfant trouvé,
die red wil ich nimer mer gehoren
Die red wil ich nimer mer gehoren.
mais je refuse d’entendre cela une fois de plus.
255ich vind wol ein and’ lant. do nima̅t
255Ich vind wol ein ander lant, do nimant
255Je trouverai bien un autre pays où personne
weiſz wan ich komen pin. ſo wil ich
weisz, wan ich komen pin. So wil ich
ne sait d’où je viens. Avec ma science,
mich mit mein’ kunſt wol hin pringe̅
mich mit meiner kunst wol hin pringen.
je m’en sortirai.
hat ſy ez heut geret daz ez ein’ hat ge⸗
Hat sy ez heut geret, daz ez einer hat ge-
Si elle l’a dit aujourd’hui et a été entendue par une personne,
hort. ſo rett ſy ez ein and’ mol daz ez
hort, so rett sy ez ein ander mol, daz ez
elle le répètera et sera entendue
260drey od’ vier horen. doru̅b wil ich der
260drey oder vier horen. Dorumb wil ich der
260par trois ou quatre personnes. C’est pourquoi
ſchanden niht mer ein nemen.Do
schanden niht mer ein nemen. » Do
je refuse de subir ce déshonneur. »
waz dem apt gar leit vn̄ ſp̈ch.Jch wil
waz dem apt gar leit, vnd sprach : « Jch wil
Ces propos affligèrent l’abbé qui dit :
dir wol raten alz meyne̅ lieben kint
dir wol raten alz meynem lieben kint.
« Je te conseillerai comme l’enfant que j’aime.
dir hat got uil gnaden vn̅ u’nuft gebn̅
Dir hat got uil gnaden vnd uernuft geben,
Dieu t’a doté de beaucoup de grâce et de raison
265daz du dein leben macht geſchiken zu
265daz du dein leben macht geschiken zu
265pour que tu puisses orienter ta vie
eren od’ zu ſchanden.doru̅b uolg mein’
eren oder zu schanden. Dorumb uolg meiner
soit vers l’honneur soit vers le déshonneur. Suis donc mon
lere daz iſt dir nuczlichen vnd erlichn̅
lere, daz ist dir nuczlichen vnd erlichen.
conseil. Il te servira et te vaudra l’honneur.
du ſolt kein dink in deinem zorn tun
Du solt kein dink in deinem zorn tun,
Sous le coup de la colère, tu ne devras rien entreprendre
daz dich hin noch gerewe.Du haſt
daz dich hin noch gerewe. Du hast
que tu regretteras plus tard. Jusqu’ici,
270mit d’ pfaffheit gewont vn̄ haſt dor
270mit der pfaffheit gewont vnd hast dor-
270tu as vécu avec le clergé et as reçu
auf gelernt.do vo̅ beleib do pei wa̅
auf gelernt. Do von beleib do pei, wan
un apprentissage ecclésiastique. Reste dans cette voie, car
ich hoff du werſt d’ geſchrift ein
ich hoff, du werst der geschrift ein
j’espère que tu deviendras un érudit
weiſer man ſo ſei̅ dir die menſchen
weiser man. So sein dir die menschen
de l’écriture. Dans ce cas, tu gagneras
hie gemeinklichen hold. ſo pin ich alt
hie gemeinklichen hold. So pin ich alt
la faveur de tout le monde. Je suis âgé
275vnd ſtirb ſchir vn̅ hoff ich woll dir wol
275vnd stirb schir vnd hoff, ich woll dir wol
275et vais bientôt mourir. J’espère pouvoir
[92va]
vmb die prud’ erwerben daz ſy dich
vmb die pruder erwerben, daz sy dich
convaincre les moines de faire de toi
noch meinem tod zu apt machen waz
noch meinem tod zu apt machen. Waz
leur abbé après ma mort. L’aboiement
mag dir da̅n ein’ armen frawe̅ klaffen
mag dir dann einer armen frawen klaffen
d’une méchante femme, en quoi pourra-t-il alors te
geſchaden ſo wil ich ez wol vnt’ſten daz
geschaden ? So wil ich ez wol vntersten, daz sy ez nimer tut. »
nuire ? Je lui interdirai de le répéter. »
280Der liebGregorius⸿ ſy ez nim’ tut
ſp̈ch h’r ir habt got an mir geert vn̅
sprach : « Herr, ir habt got an mir geert vnd
répondit : « Maître, vous avez honoré Dieu à travers ma personne
habt mir daz peſt geroten.So iſt mei⸗
habt mir daz pest geroten. So ist mei-
et m’avez dispensé les meilleurs conseils. Pourtant,
⸗ner tumpheit alz uil daz ich euch niht
ner tumpheit alz uil, daz ich euch niht
ma sottise est telle que je ne pourrai pas
geuolgen mag wan ich weiſz wol daz
geuolgen mag, wan ich weisz wol daz,
vous suivre, car je me rends bien compte
285daz ich dez viſchers ſun niht pin vnd
285daz ich dez vischers sun niht pin vnd
285que je ne suis pas le fils du pêcheur,
daz ich dez geſlehtz wol pin daz ich ritt’
daz ich dez geslehtz wol pin, daz ich ritter
mais d’une telle ascendance que je pourrai
mag werden. vn̅ han auch ie den willn̅
mag werden, vnd han auch ie den willen
devenir chevalier et j’aurais toujours voulu
gehabt het ich die gepurt vn̅ daz
gehabt, het ich die gepurt vnd daz
le devenir si seulement j’en avais eu
gut ich wolt ritt’ werden.Do ſp̈ch
gut, ich wolt ritter werden. » Do sprach
la naissance et les biens. » L’abbé
290d’ apt ſun die red iſt nit gut wer ſich
290der apt : « Sun, die red ist nit gut ! Wer sich
290répondit : « Fils, ces propos sont mauvais ! Celui
nach d’ pfaffheit ſtelt vn̅ dornoch zu
nach der pfaffheit stelt vnd dornoch zu
qui s’oriente d’abord vers le clergé,
d’ ritt’ſchaft kert daz u’wurkt leib vn̅
der ritterschaft kert, daz uerwurkt leib vnd
puis vers la chevalerie perdra corps et
ſel. het ich dich zu einē pfaffen erwelt
sel. Het ich dich zu einem pfaffen erwelt,
âme. Je t’ai choisi pour que tu deviennes abbé.
tetſt du daz ſo wurd ich gar fro.Do
tetst du daz, so wurd ich gar fro. » Do
Si tu faisais cela, je serais heureux. » Grégoire
295ſp̈chGregorius h’r ich pin noch ein
295sprach Gregorius : « Herr, ich pin noch ein
295répondit : « Maître, je suis encore un
jung’ man vnd gelern noch wol zu d’
junger man vnd gelern noch wol zu der
jeune homme et aurai encore le temps d’apprendre
ritterſchaft. Jch ſag euch fur war ſeit
ritterschaft. Jch sag euch fur war. Seit
la chevalerie. Sincèrement, je vous dis que depuis
ich mich ye u’ſtund auf ubel vn̅ auf
ich mich ye uerstund auf ubel vnd auf
que je sais distinguer le bien et le mal,
gut ſo wer ich gern ritt’ geweſen
gut, so wer ich gern ritter gewesen,
j’aurais aimé devenir chevalier
300wan waz ich puch’ kan daz geraw
300wan waz ich pucher kan, daz geraw
300sans regretter tout le savoir que j’ai acquis
mich nie ich kund ir g’n mer vn̅ we̅n
mich nie. Ich kund ir gern mer, vnd wenn
grâce aux livres. J’aimerais bien en acquérir davantage. Quand
ich ein puch in mein’ hant het ſo ge⸗
ich ein puch in meiner hant het, so ge-
je tenais un livre dans ma main,
doht ich ie an ein ſchilt. vn̄ zu dem
doht ich ie an ein schilt, vnd zu dem
je pensais toujours à un bouclier et j’avais toujours
griffel waz mir ie alz ez ein ſper wer
griffel waz mir ie, alz ez ein sper wer,
l’impression que mon stylet était une lance
305vnd zu d’ ved’n waz mir alz ob ez
305vnd zu der vedern waz mir, alz ob ez
305et que ma plume était
ei̅ ſwert wer vn̅ ward mir nim’ paz
ein swert wer, vnd ward mir nimer paz
une épée, et je ne me sentais jamais mieux à l’aise
dann ſo ich auf einem roſſ ſaſz vnd
dann, so ich auf einem ross sasz vnd
que quand j’enfourchais un cheval,
den ſchilt zu halz nam vn̅ daz ſwert
den schilt zu halz nam vnd daz swert
tenais un bouclier contre mon cou, brandissait
in d’ hand furt vnd ez vnt’ den arm
in der hand furt vnd ez vnter den arm nam.
une épée dans ma main et la prenait sous mon bras.
310nam.Nu helft mir lieb’ h’r zu d’ ritt’
310Nu helft mir, lieber herr, zu der ritter-
310Aidez-moi à présent, cher maître, à acquérir
⸗ſchafft ſo habt ir mir wol geton
schafft, so habt ir mir wol geton. »
la chevalerie, vous m’aurez ainsi rendu un grand service. »
Do ſp̈ch d’ apt ſun du haſt mir uil
Do sprach der apt : « Sun, du hast mir uil
L’abbé répondit : « Fils, tu m’as beaucoup
geſagt dez mich ſer wund’t wie ez
gesagt. Dez mich ser wundert, wie ez
parlé, je m’étonne que tout cela te soit
dir in den ſin komen ſei. ich hor wol
dir in den sin komen sei. Ich hor wol,
venu à l’esprit. J’entends bien
315daz du dez gemutz niht ein kloſt’man
315daz du dez gemutz niht ein klosterman
315que tu n’as pas envie de mener une vie monastique.
piſt ich wil dir ſei̅ niht wenden. got
pist. Ich wil dir sein niht wenden. Got
Je ne voudrais pas être un obstacle pour toi. Que Dieu
[92vb]
geb daz ez dir wol ge got geb dir
geb, daz ez dir wol ge ! Got geb dir
t’accorde la réussite ! Que Dieu te permette de briller
heil zu d’ ritt’ſchaft. vnd hieſz im auſ
heil zu der ritterschaft ! » Vnd hiesz im aus
dans la chevalerie ! » Avec le drap de soie
dem pfell’ den er pei im vant gewant
dem pfeller, den er pei im vant, gewant
qu’on avait trouvé auprès de lui, il ordonna
320ſneiden zu d’ ritterſchaft daz im wol
320sneiden zu der ritterschaft, daz im wol
320qu’on lui couse une tenue de chevalier qui lui aille
zam.Do er nu ritt’ ward do het im
zam. Do er nu ritter ward, do het im
convenablement. Quand il eut enfilé cette tenue, l’abbé
der apt dennoht von d’ tafeln niht geſa⸗
der apt dennoht von der tafeln niht ge-
ne lui avait encore rien dit ni de la tablette
⸗gt vnd vo̅ dem gold vn̅ gedoht im we̅⸗
sagt vnd von dem gold vnd gedoht im : « Wen
ni de l’or. Il se dit : « S’il ne
er zu d’ ritt’ſchaft niht het ſo belib er
er zu der ritterschaft niht het, so belib er
possède rien propre à la chevalerie, il restera
325hie vn̅ uolgt meine̅ rat vn̅ u’ſuht in
325hie vnd uolgt meinem rat. » Vnd uersuht in
325ici et suivra mes conseils. » Il fit encore une tentative
ab’ vn̅ ſp̈ch zu im lieb’ ſun pleib hie pei
aber vnd sprach zu im : « Lieber sun, pleib hie pei
et lui dit : « Cher fils, reste ici auprès de moi !
mir. du haſt nu ritt’s namen vn̅ wirſt
mir ! Du hast nu ritters namen vnd wirst
Tu t’appelles désormais un chevalier, mais auras
dich ſer ſchemen daz du nicht dorzu
dich ser schemen, daz du nicht dorzu
honte de ne rien posséder pour cette vie,
haſt wed’ freunt noch gut.Do ſp̈ch
hast weder freunt noch gut. » Do sprach
ni6la naissance ni les biens. » Grégoire 330Gregorius ſo wil ich mit frumikeit
330Gregorius : « So wil ich mit frumikeit
330répliqua : « Dans ce cas, j’emploierai mon talent
vmb h’ren vn̅ frawen u’dinen daz ſy
vmb herren vnd frawen uerdinen, daz sy
à servir des seigneurs et des dames
mich gutlichen gruſzen vn̅ mir holt
mich gutlichen gruszen vnd mir holt
pour qu’ils me saluent avec bienveillance
ſein. wez bedarf ich mer.jch han ein
sein. Wez bedarf ich mer ? Jch han ein
et m’accordent leur faveur. Que me faut-il de plus ? J’ai
pfert vn̅ ein kneht. vn̅ pin wol ge⸗
pfert vnd ein kneht vnd pin wol ge-
un cheval, un écuyer et une bonne
335harnaſcht.vn̅ nam vrlaub vo̅ de̅ apt
335harnascht. » Vnd nam vrlaub von dem apt
335armure. » Il prit congé de l’abbé
vn̅ ſp̈ch ich wil niht leng’ beleiben.
vnd sprach : « Ich wil niht lenger beleiben. »
et dit : « Je ne resterai pas plus longtemps. »
Do ſp̈ch d’ apt ſun ich ſich wol daz
Do sprach der apt : « Sun, ich sich wol, daz
L’abbé répondit : « Fils, je me rends bien compte
dir ernſt iſt. do von ge mit mir vnd
dir ernst ist. Do von ge mit mir, vnd
que tu es sérieux. Viens donc avec moi
ſich waz ich deines dings hon. do gab
sich, waz ich deines dings hon. » Do gab
pour voir des objets que j’ai. Ils t’appartiennent. » Il lui
340er im die tafelndo laz er daz er vo̅
340er im die tafeln. Do laz er, daz er von
340donna alors la tablette. Il y lut qu’il était
zwein geſwiſt’giten geporn werDo
zwein geswistergiten geporn wer. Do
né d’un frère et d’une sœur.
erſrak er gar ſer. vnd weint vmb die
ersrak er gar ser vnd weint vmb die
Il fut saisi d’effroi, pleura à cause du péché
ſund vn̅ laſ auch daz man in mit
sund vnd las auch, daz man in mit
et lut aussi qu’on devait l’élever
den zweinczig mark goldez ziehen ſolt
den zweinczig mark goldez ziehen solt
avec les vingt marcs d’or
345vn̅ im auch do mit gewinne̅ ſolt⸿
345vnd im auch do mit gewinnen solt.
345et également multiplier cette somme pour lui.
Dornoch ſp̈ch d’ abt zu im ſun du
Dornoch sprach der abt zu im : « Sun, du
Ensuite, l’abbé lui dit : « Fils, tu as
haſt wol geleſen wie allen dein dinge̅
hast wol gelesen, wie allen dein dingen
bien lu quelle est ta situation.
iſt.So han ich den viſch’n d’ mark
ist. So han ich den vischern der mark
J’ai donné trois de ces marcs
drey geben die dich erzogen haben
drey geben, die dich erzogen haben,
aux pécheurs pour qu’ils t’élèvent
350vnd han dir mit den ſibenzehen marke̅
350vnd han dir mit den sibenzehen marken
350et j’ai acquis cent cinquante marcs
and’thalb hund’t mark gewunen
anderthalb hundert mark gewunen. »
avec les dix-sept autres marcs. »
Do ſp̈chGregorius got muſz ew’
Do sprach Gregorius : « Got musz ewer
Grégoire répondit : « Que Dieu vous accorde
ewig’ lon ſein vmb alle die trew die
ewiger lon sein vmb alle die trew, die
une récompense éternelle pour toute la loyauté que
ir mir erzeigt habt vn̅ geſegent in
ir mir erzeigt habt. » Vnd gesegent in.
vous avez manifestée à mon égard. » Et il le bénit.
355Do weinten ſy peid ſer vnd ſchiedn̅
355Do weinten sy peid ser vnd schieden
355Ils pleurèrent tous deux et se séparèrent
ſich mit jam’ vō ein and’.
[14]
Do ſaſz er
sich mit jamer von ein ander.
[14]
Do sasz er
avec chagrin.
[14]
Grégoire monta
auf ein ſchif vnd nam allez ſein gut
auf ein schif vnd nam allez sein gut
à bord d’un navire, emporta tous ses biens,
[93ra]
mit im vnd bevalh ſich vnſ’m h’re̅
mit im vnd bevalh sich vnserm herren
se recommanda à notre Seigneur
vnd pat in mit groſzem ernſt daz er
vnd pat in mit groszem ernst, daz er
et le pria instamment de le conduire
360in zu ſein freunten fugt vn̅ mit im
360in zu sein freunten fugt vnd mit im
360vers sa7famille et de ne pas l’abandonner. wer do fur er lang auf dem waſzer
wer. Do fur er lang auf dem waszer,
Il fit une longue traversée sur l’eau et
vn̄ ſlugen in die wind in ſein’ mut’
vnd slugen in die wind in seiner muter
les vents le projetèrent dans le pays
lant daz waz ſer u’prent alz uor
lant. Daz waz ser uerprent, alz uor
de sa mère. Celui-ci était très dévasté
geſchriben iſt vn̅ waz ir nihcz beli⸗
geschriben ist, vnd waz ir nihcz beli-
comme décrit précédemment.
365⸗ben den̅ ir haupt ſtat.vn̅ do er die
365ben denn ir haupt stat, vnd do er die
365Il ne restait à sa mère que sa capitale. Quand il
ſtat an ſah. do hiez er denmarne
stat an sah, do hiez er den marne
aperçut cette cité, il ordonna au capitaine
hin zu ſchiffen daz tet er. Do ſag⸗
hin zu schiffen. Daz tet er. Do sag-
de prendre cette direction, ce qu’il fit. Les citadins
⸗ten im die purg’ alz pald daz die ſtat
ten im die purger alz pald, daz die stat
lui expliquèrent aussitôt que leur ville
groſze veintſchaft het.Do ſp̈ch er
grosze veintschaft het. Do sprach er :
subissait une immense hostilité. Il répondit :
370daz fugt mir wol wan ich wil g’n
370« Daz fugt mir wol, wan ich wil gern streiten. »
370« Cela me convient très bien, car j’ai envie de me battre. »
[15]
Nu gewan d’ lieb her’⸿ ſtreiten
[15]
Nu gewan der lieb herre
[15]
Le gracieux seigneur
ſantGregorius herberg pei ſein’
sant Gregorius herberg pei seiner
saint Grégoire pri un logis chez sa
mut’ vn̄ ſp̈ch zu ir ich wil euch g’n
muter vnd sprach zu ir : « Ich wil euch gern
mère et lui dit : « Je suis prêt
dinen wie ir ſein beg’t vn̅ waz rei⸗
dinen, wie ir sein begert. » Vnd waz rei-
à vous servir comme vous le désirez. » Il payait
375⸗lich mit d’ zerung vn̄ wo er kom do
375lich mit der zerung, vnd wo er kom, do
375ses frais généreusement et était honorablement reçu
waz er ei̅ werd’ gaſt. vn̅ do er hort
waz er ein werder gast. Vnd do er hort,
partout où il venait. En apprenant
daz die fraw kein man het vn̅ daz
daz die fraw kein man het, vnd daz
que la dame était sans mari et
ſy alz ſchon wazDo dint er ir ab’
sy alz schon waz, do dint er ir aber
d’une grande beauté, il la servit avec encore
g’ner da̅n uor. do ſagt man d’ frawe̅
gerner dann uor. Do sagt man der frawen
plus d’empressement qu’avant On rapporta aussi à la dame
380auch uil von ſein’ zuht vn̄ vō ſeiner
380auch uil von seiner zuht vnd von seiner
380à quel point il était courtois et brave.
frumikeit do vo̅ ſah ſy in ouch g’n
frumikeit. Do von sah sy in ouch gern
Pour cette raison, elle aimait bien le voir
vn̅ ſah in fleiſzeklicher an de̅n ie kei̅
vnd sah in fleiszeklicher an denn ie kein
et l’observait plus diligemment qu’aucun autre homme
man. daz waz vō ſeinē gewant vn̅
man, daz waz von seinem gewant, vnd
auparavant. C’était dû à sa tenue.
ſp̈ch wid’ ſich ſelb’. iſt daz niht daz
sprach wider sich selber : « Ist daz niht daz
Elle se dit en son for intérieur : « N’est-ce pas le
385ſeiden tuch daz ich zu meinē kind
385seiden tuch, daz ich zu meinem kind
385drap de soie que j’ai mis à côté de mon enfant ?
legt od’ ez hat leiht ei̅ hant gewor⸗
legt ? Oder ez hat leiht ein hant ge-
Ou la même main l’a-t-elle peut-être
⸗cht vn̅ geuiel ir gregorius gar wol
worcht. » Vnd geuiel ir Gregorius gar wol,
tissé ? » Grégoire lui plaisait beaucoup
vnd ſy im auch. vnd fleiſz ſich durch
vnd sy im auch, vnd fleisz sich durch
et elle lui plaisait également. Pour lui plaire,
irn willen deſt’ mer zuht vnd eren
irn willen dester mer zuht vnd eren,
il s’appliqua à être courtois et respectable.
390vn̄ we̅n die purg’ an die veint ko⸗
390vnd wenn die purger an die veint ko-
390Quand les citadins affrontaient leurs ennemis,
⸗men. ſo ſtreit er alz menleichen daz
men, so streit er alz menleichen, daz
il se battait si vaillamment qu’on l’applaudissait
man in fur ſy alle lopt.Do von
man in fur sy alle lopt. Do von
plus que quiconque. Sa célébrité
ward er wol in dem land erkant
ward er wol in dem land erkant,
se répandait partout dans le pays
vn̄ lobten in ſer wa̅ ſei̅ begir ſtund
vnd lobten in ser, wan sein begir stund
et on le glorifiait beaucoup, car il brûlait toujours d’envie
395alle zeit zu dem ſper vn̅ dem ſwert
395alle zeit zu dem sper vnd dem swert,
395de manier sa lance et son épée
vn̄ het gancze kunſt zu d’ ritt’ſchaft
vnd het gancze kunst zu der ritterschaft.
et maîtrisait parfaitement la chevalerie.
Zu d’ zeit het d’ herczog d’ der ſtat
Zu der zeit het der herczog, der der stat
À ce moment-là, le8duc qui était hostile [93rb]
veint waz daz lant ſer u’wuſt vn̄ u’⸗
veint waz, daz lant ser uerwust vnd uer-
à la cité avait beaucoup dévasté et incendié le pays,
prent wan er waz alz ſtark daz im
prent, wan er waz alz stark, daz im
car il avait autant de force que
400nÿmant an geſigen moht.Do ge⸗
400nymant an gesigen moht. Do ge-
400personne ne parvenait à le dominer.
doht im gregorius ich wil den hercz⸗
doht im Gregorius : « Ich wil den her-
Grégoire se dit : « Je voudrais
⸗ogen uahen wan ich han die ſterk
czogen uahen, wan ich han die sterk
capturer ce duc, car j’en ai parfaitement
vnd den mut wol vn̅ wil mein gut
vnd den mut wol, vnd wil mein gut
la force et le courage et je suis prêt à risquer mes biens
auf in wagen leiht gelingt mir dz
auf in wagen. Leiht gelingt mir, daz
contre lui. J’arriverai peut-être
405ich im an geſig dez het ich ym’ ere
405ich im an gesig. Dez het ich ymer ere. »
405à le vaincre. Cela me vaudrait encore plus de gloire. »
vnd ſagt ſei̅ mainu̅g dem ob’ſten h’⸗
Vnd sagt sein mainumg dem obersten her-
Il fit secrètement connaître son intention au commandant
⸗ren heimlichen vn̅ zoh dez morgens
ren heimlichen vnd zoh dez morgens
suprême et gagna le matin
zu veld. do half man im fur die ſtat
zu veld. Do half man im fur die stat.
le champ de bataille. On l’aida à sortir de la cité.
Do pat er daz man ſei̅ wart vnd
Do pat er, daz man sein wart, vnd
Il demanda qu’on l’attende et
410we̅n er kom daz man in wid’ ein liez
410wenn er kom, daz man in wider ein liez.
410qu’à son retour on le fasse rentrer.
daz gelopte̅ ſy im.Do reit er men⸗
Daz gelopten sy im. Do reit er men-
Ils le lui promirent. Il traversa alors vaillamment
⸗lichen ub’ daz uelt fur dez h’czogen
lichen uber daz uelt fur dez herczogen
le champ jusqu’au pavillon du duc.
zeltDo in d’ h’czog ſah do waffent
zelt. Do in der herczog sah, do waffent
En le voyant, le duc s’arma
er ſich palt an vn̅ hiez im ſei̅ pfert
er sich palt an vnd hiez im sein pfert
rapidement, ordonna qu’on lui apporte
415pringen vn̅ reit gegen im vn̅ do in
415pringen vnd reit gegen im, vnd do in
415son cheval et partit à sa rencontre. En le voyant,
gregorius ſahDo entweich er fur
Gregorius sah, do entweich er fur
Grégoire recula jusqu’à la porte
daz tor vn̅ wolt ſei̅ do peite̅ ob er im
daz tor vnd wolt sein do peiten, ob er im
et prévoyait de l’attendre là
da moht werden vn̅ ob er allein zu
da moht werden, vnd ob er allein zu
pour l’affronter à cet endroit
im moht komenDo kom er zu im
im moht komen. Do kom er zu im.
s’il venait seul à lui. Le duc vint le trouver,
420dez waz er fro vn̄ ſlugē paid mit de̅
420Dez waz er fro, vnd slugen paid mit den
420ce qui le remplit de joie. Ils s’attaquèrent
ſwertern zu ſamen do half vnſ’ h’r
swertern zu samen. Do half vnser herr
l’un l’autre avec leurs épées. Notre Seigneur
ſant gregorio daz er den h’czogen za⸗
sant Gregorio, daz er den herczogen
aida saint Grégoire à brider le duc.
vmpt vn̅ furt in mit gewalt zu der
zavmpt, vnd furt in mit gewalt zu der
Il le mena de force à la porte du château.
purg tor.Do eilten im ſei̅ ritt’ pald
purg tor. Do eilten im sein ritter pald
Ses chevaliers se précipitèrent dans sa direction.
425noh.Do lieſzen die purg’ ſantGre⸗
425noh. Do lieszen die purger sant Gre-
425Les citadins firent alors entrer saint Grégoire
goriu̅ mit ſeinem geuangen ein vn̄
gorium mit seinem geuangen ein vnd
avec son prisonnier et
ſlugen daz tor zu do wr̈d ei̅ michel
slugen daz tor zu. Do ward ein michel streit do uor.
refermèrent la porte. Devant, on livra une grande bataille.
Darnach pr⸿ ſtreit do uor.
Darnach
Ensuite, saint Grégoire
oht ſantGregorius den h’czogen
proht sant Gregorius den herczogen
amena le duc
430fur die frawen.Do ſwur er ir
430fur die frawen. Do swur er ir
430devant la dame. Celui-ci jura à elle
vn̅ den purg’n daz er ir nym’ mer
vnd den purgern, daz er ir nymer mer
et aux citadins de ne plus jamais
kein leid wolt tun daz hilt er auch
kein leid wolt tun. Daz hilt er auch,
les agresser et tint parole.
vn̅ alſo erloſzt ſantGregorius ſein’
vnd also erloszt sant Gregorius seiner
Ainsi, saint Grégoire délivra le pays de sa mère
mut’ lant vn̅ beiagt groſze ere do⸗
muter lant vnd beiagt grosze ere do-
et se couvrit de gloire.
435mit.
[16]
Dornoh ſp̈chen die purger
435mit.
[16]
Dornoh sprachen die purger,
435
[16]
Après, les citadins firent savoir
daz lant wer vnbewart mit ein’ frawe̅
daz lant wer vnbewart mit einer frawen.
que leur pays n’était pas protégé par une femme.
ſy ſolt ir ei̅ man nemē. daz gelopt
Sy solt ir ein man nemen, daz gelopt
Elle devait prendre un mari. Elle le leur
[93va]
ſy inDo wurden ſy gar fro vn̅
sy in. Do wurden sy gar fro vnd
promit. Ils s’en réjouirent beaucoup et
ſp̈chen daz ſy nem wen ſy wolt.
sprachen, daz sy nem, wen sy wolt.
lui permirent de choisir elle-même son époux.
440Do nam ſy irn ſun gregoriu̅ vn̅
440Do nam sy irn sun Gregorium vnd
440Elle prit alors son fils Grégoire et
ſp̈ch er hat mir mei̅ lant geloſzt
sprach : « Er hat mir mein lant geloszt,
dit : « Il m’a délivré mon pays,
do vo̅ wil ich in haben.Do het er
do von wil ich in haben. » Do het er
c’est pourquoi je veux l’épouser. » Puis, il l’aima
ſy mit ganczen trewen liep vn̄ be⸗
sy mit ganczen trewen liep vnd be-
avec un dévouement absolu et s’appliqua
ſchirmt ſein lant mit fleiſz
[17]
vn̅ het
schirmt sein lant mit fleisz vnd het
à défendre son pays tout en gardant
445die tafeln heimlichen in ſein’ kam’n
445die tafeln heimlichen in seiner kamern
445discrètement sa tablette dans sa chambre.
vn̅ laſz ſy alle tag.vn̅ pat got daz
vnd lasz sy alle tag vnd pat got, daz
Il la lisait tous les jours, priant Dieu
er ſeyne̅ uatt’ vnd ſein’ muter die
er seynem uatter vnd seiner muter die
de pardonner à son père et à sa mère
ſund u’geb.Nu het er ei̅ maid
sund uergeb.
[17]
Nu het er ein maid,
leur péché.
[17]
Il avait une servante
die merkt wol daz er allwegen
die merkt wol, daz er allwegen
qui remarqua qu’il était toujours
450gutz mutz waz ſo er in die kamern
450gutz mutz waz, so er in die kamern
450de bonne humeur en entrant dans la chambre
ging vn̄ allweg traurig waz ſo
ging, vnd allweg traurig waz, so
et toujours triste quand
er her wid’ auſ ging dez wund’t
er her wider aus ging. Dez wundert
il en ressortait. Cela l’intriguait
ſy ſer vnd meint ſy wolt jne̅ w’de̅
sy ser, vnd meint, sy wolt jnen werden,
beaucoup. Elle décida de découvrir
wo uon daz wer vn̅ u’parg ſich
wo uon daz wer, vnd uerparg sich
la raison de ce comportement et se cacha
455eins molz in d’ kamern.do ſah ſy
455eins molz in der kamern. Do sah sy,
455un jour dans la chambre. Elle découvrit alors
daz er die taffeln laſ vn̅ wo er ſy
daz er die taffeln las, vnd wo er sy
qu’il lisait la tablette et où il la
hin legt vn̅ do er her auz kom do
hin legt, vnd do er her auz kom, do
reposait. Quand il fut ressorti,
ging ſy zu d’ frawen vn̄ ſagt ir dz
ging sy zu der frawen vnd sagt ir, daz
elle alla trouver la dame et lui dit
ir h’r allwegen traurig auſ d’ kam⸗
ir herr allwegen traurig aus der ka-
que son seigneur était toujours triste en sortant de la
460⸗ern ging vnd daz ſy geſehen het dz
460mern ging, vnd daz sy gesehen het, daz
460chambre et qu’elle avait vu qu’il
er ei̅ taffeln lez vn̅ ſer dorzu weint
er ein taffeln lez vnd ser dorzu weint,
lisait une tablette et pleurait abondamment dessus.
vn̄ zeigt ir wo er die tafen hin ge⸗
vnd zeigt ir, wo er die tafen hin ge-
Elle lui montra où il avait reposé la tablette.
⸗legt het.do vand ſy die tafeln vn̄
legt het. Do vand sy die tafeln vnd
La dame découvritalors la tablette,
laſ daz ſei̅ mut’ waz vn̅ bekant
las, daz sein muter waz, vnd bekant
Lut qu’elle était sa mère et reconnut
465die tafeln wol.Do erſchrak ſy
465die tafeln wol. Do erschrak sy
465parfaitement la tablette. Elle fut totalement
gar ſer daz ſy ab’ in alz groſz tot⸗
gar ser, daz sy aber in alz grosz tot-
effrayée d’avoir commis un tel
lich ſunt geuallen waz vnd gedoht
lich sunt geuallen waz, vnd gedoht
péché mortel et se dit :
ir ich mag nym’ mer fro werden
ir : « Ich mag nymer mer fro werden,
« Je ne pourrai plus jamais retrouver la joie,
wan ich pin zu d’ helle geporn vnd
wan ich pin zu der helle geporn ! » Vnd
car je suis née pour l’enfer ! »
470klagt got ir groſz leiden.⸿
470klagt got ir grosz leiden.
470Dans une plainte, elle confia à Dieu sa grande souffrance.
[18]
Noch de̅ ſant ſy noh irm h’n vn̅
[18]
Noch dem sant sy noh irm hern, vnd
[18]
Ensuite, elle fit venir son seigneur.
do er zu ir kom do waz ſy ſer er⸗
do er zu ir kom, do waz sy ser er-
Quand il se présenta devant elle, elle était toute pâle
plichen vn̄ weintjem’lichen do ſp̈ch
plichen vnd weint jemerlichen. Do sprach
et pleurait pitoyablement. Il dit :
er fraw wie gehabt ir euch. do ſp⸗
er : « Fraw, wie gehabt ir euch ? » Do
« Madame, comment réagissez-vous ? » Elle
475⸗rach ſy mit ſeufczendem h’czen ich
475sprach sy mit seufczendem herczen : « Ich
475répondit le cœur sanglotant : « Mon cœur
pin uol h’czleichz leidz got vo̅ him⸗
pin uol herczleichz leidz. Got von hi-
déborde de chagrin. Que Dieu entende
⸗el ſey ez geklagt.h’re ſagt mir
mel sey ez geklagt. Herre, sagt mir
ma plainte du haut du cieux ! Seigneur, dites-moi
[93vb]
pald wan ir geporn ſeit.do ſp̈ch ſy
pald, wan ir geporn seit ! » Do sprach sy :
vite de quelle famille vous êtes issu ! » Elle ajouta :
h’r ſeit ir d’ von dem die tafel geſch⸗
« Herr, seit ir der, von dem die tafel ge-
« Seigneur, êtes-vous celui qui est décrit
480⸗riben iſt vn̄ weiſzt im die taffeln
480schriben ist ? » Vnd weiszt im die taffeln.
480par cette tablette ? » Et elle lui montra la tablette.
So hab wir peide leib vn̅ ſel u’ſen⸗
« So hab wir peide leib vnd sel uer-
« Dans ce cas, nous avons tous deux perdu corps et âme.
kt.So pin ich ew’ mut’ vn̅ ew’ weib
senkt, so pin ich ewer muter vnd ewer weib
Dans ce cas, je suis votre mère, votre épouse
vn̅ ew’ paz.Do erſchrack er gar
vnd ewer paz. » Do erschrack er gar
et votre tante. » Il eut très peur
ſer vn̅ ſp̈ch h’re got vo̅ himelreich
ser vnd sprach : « Herre got von himelreich,
et dit : « Seigneur, Dieu du ciel,
485du haſt mich and’s gew’t da̅n ich
485du hast mich anders gewert, dann ich
485tu m’as accordé autre chose que ce que
meint. ich pat dich daz du mich
meint. Ich pat dich, daz du mich
j’espérais. Je t’ai demandé
zu mei̅ freunten fugtiſt.ab’ niht
zu mein freunten fugtist, aber niht,
de me conduire à mes parents, non pas que
daz mei̅ mut’ mei̅ weip ſolt w’den
daz mein muter mein weip solt werden.
ma mère devienne mon épouse.
ich han mei̅ freunt alſo geſehen
Ich han mein freunt also gesehen,
J’ai découvert mes parents d’une telle manière
490daz ich nym’ mer fro mag w’den vn̅
490daz ich nymer mer fro mag werden. » Vnd
490que je ne pourrai plus jamais retrouver la joie. »
waren peide in leide̅ ir ſel vn̅ irs
waren peide in leiden ir sel vnd irs
Ils souffraient tous deux corps et âme.
leibz.Dornoh ſp̈ch die fraw lieb’
leibz. Dornoh sprach die fraw : « Lieber
La dame dit alors : « Cher
h’r vn̅d ſun mugt ir mich iht getroſt⸗
herr vnd sun, mugt ir mich iht getro-
maître et fils, connaissez-vous un moyen
⸗en daz ich mein ſund gepüſzen mug
sten, daz ich mein sund gepüszen mug ?
de me consoler pour que j’expie mes péchés ?
495ich furcht ich muſz in die helldo ſp̈ch
495Ich furcht, ich musz in die hell. » Do sprach
495Je crains d’être condamnée à l’enfer. » Il répondit :
er ir ſult an got niht u’zweiffeln wa̅
er : « Ir sult an got niht uerzweiffeln, wan
« Ne désespérez pas de Dieu, car
ich han geleſen daz got ware rew vn̅
ich han gelesen, daz got ware rew vnd
j’ai lu que Dieu accepte le repentir sincère et
puſz fur alle ſunt nimpt wen ſy dem
pusz fur alle sunt nimpt, wen sy dem
la pénitence pour tout péché. Quand une personne
menſchen recht leid ſein ſo u’gipt er
menschen recht leid sein, so uergipt er
s’en repent sincèrement, Dieu le lui pardonne
500ſydurch ſei̅ groſze parmh’czikeit. du
500sy durch sein grosze parmherczikeit. Du
500dans son immense miséricorde. Tu
ſolt ab’ in deine̅ land peleiben vn̄ ſolt
solt aber in deinem land peleiben vnd solt
devras toutefois rester dans ton pays,
dir ab prechen an eſſen vn̅ an trinke̅
dir ab prechen an essen vnd an trinken
cesser de te nourrir et de boire
vn̅ ſolt freud vn̄ gemah fliehen vn̄
vnd solt freud vnd gemah fliehen, vnd
et fuir la joie et le confort.
gib den armen dein gut durch got
gib den armen dein gut durch got,
Donne tes biens aux pauvres pour l’amour de Dieu
505vnd paw kloſt’ do mit.So ſenfſt du
505vnd paw kloster do mit. So senfst du
505et construis des abbayes avec ton argent. Ainsi, tu apaiseras
vnſ’s h’ren zorn.So wil ich mei̅ ſund
vnsers herren zorn. So wil ich mein sund
la colère de notre Seigneur. Moi aussi, j’expierai
auch püſzen.Mut’ daz ſol die leczt red
auch püszen. Muter, daz sol die leczt red
mes péchés. Mère, ce sont mes dernières paroles,
ſein vn̅ du geſihſt mich nim’ mer
[19]
do
sein, vnd du gesihst mich nimer mer. »
[19]
Do
tu ne me reverras plus jamais. »
[19]
Par
mit ſchied er vo̅ ir vnd ging vo̅ dem
mit schied er von ir vnd ging von dem
ces propos, il lui dit adieu, quitta le pays
510land vn̅ pat got daz er im ei̅ wüſte̅
510land vnd pat got, daz er im ein wüsten
510pria Dieu de lui accorder un lieu désert
fuget dor jnnne er ſei̅ ſund püſzt vncz
fuget, dor jnnne er sein sund püszt vncz
où il pourrait expier ses péchés
an ſein tod. vn̄ gink parfuſz eine̅ ſma⸗
an sein tod, vnd gink parfusz einen
jusqu’à sa mort, emprunta pieds nus un
⸗ln wek pei einem ſee. vn̅ kom zu einē
smaln wek pei einem see vnd kom zu einem
étroit chemin au bord d’une mer, arriva chez un
viſch’ vn̅ pat in daz er in durch got
vischer vnd pat in, daz er in durch got
pêcheur et lui demanda le logis
515beherbergt.Do ſach d’ viſch’ daz er
515beherbergt. Do sach der vischer, daz er
515pour l’amour de Dieu. En voyant qu’il
eine̅ ſtarken leib het vn̄ handelt in
einen starken leib het, vnd handelt in
avait un corps robuste, le pêcheur
ubel vn̄ ſp̈ch du ſtark’ trugner we̅n
ubel vnd sprach : « Du starker trugner ! Wenn
le malmena et dit : « Grand imposteur !
[94ra]
ich vnd mein fraw heint ſlieffen ſo ne⸗
ich vnd mein fraw heint slieffen, so
Quand ma femme et moi dormirons ce soir,
⸗mſt du vnſ leicht vnſ’ leben vmb vn⸗
nemst du vns leicht vnser leben vmb vn-
tu nous raviras sans doute notre vie à cause
520⸗ſ’ gut do von ge furpaz.Do ſp̈ch
520ser gut. Do von ge furpaz ! » Do sprach
520de nos biens. Va-t’en donc ! » Il répondit :
er ir habt leiht gar recht vn̅ gab
er : « Ir habt leiht gar recht ! » Vnd gab
« Vous avez sûrement tout à fait raison. » Il leur dit
in gute naht vnd ſchied lachent vo̅
in gute naht vnd schied lachent von
adieu, les quitta en souriant et
in vn̅ leid ez g’n durch got vm ſei̅ ſund
in vnd leid ez gern durch got vm sein sund.
supporta tout cela pour l’amour de Dieu et pour ses péchés.
Nu waz ez gar ſpot doru̅b het dez
Nu waz ez gar spot. Dorumb het dez
Il était alors très tard. C’est pourquoi la femme du pêcheur
525viſch’s fraw groſze erpermd ub’ in
525vischers fraw grosze erpermd uber in
525s’apitoya beaucoup sur lui
vn̅ ſp̈ch zu irem man ich glaub er ſey
vnd sprach zu irem man : « Ich glaub, er sey
et dit à son mari : « Je crois que c’est
ein gut’ menſch ſo ſtet dein hauſ verr
ein guter mensch. So stet dein haus verr
quelqu’un de bien. Ta maison se trouve loin
vo̅ den leuten vn̅ we̅n dir got dez
von den leuten, vnd wenn dir got dez
des gens. Quand Dieu t’envoie un visiteur
nahtez geſt her ſent ſo ſolt du in gut⸗
nahtez gest her sent, so solt du in gut-
dans la nuit, tu devras l’accueillir avec hospitalité
530⸗lichen tun durch gotz willen do vo̅ er⸗
530lichen tun durch gotz willen. Do von er-
530pour l’amour de Dieu. Permets-moi
laub mir daz ich im her wid’ ruf daz
laub mir, daz ich im her wider ruf. » Daz
donc de le rappeler. » Il le lui permit.
tet er.Do ruft ſy jm her wid’ vn̅ hiez
tet er. Do ruft sy jm her wider vnd hiez
Elle le rappela et lui dit
in mit ir eſſen vnd wolt in d’ vnwir⸗
in mit ir essen vnd wolt in der vnwir-
de dîner avec elle et de leur excuser l’indigne
den ergeczen die ſy im geton heten
den ergeczen, die sy im geton heten.
accueil qu’ils lui avaient réservé.
535do wolt er niht eſzen. do frogt in d’
535Do wolt er niht eszen. Do frogt in der
535Il refusa alors de manger. Le pêcheur lui demanda
viſch’ waz mans er wer. do ſp̈ch er
vischer, waz mans er wer. Do sprach er :
quel genre d’homme il était. Il répondit :
jch pin ei̅ groſzer ſund’ vn̅ ſuch ei̅ ſtat
« Jch pin ein groszer sunder vnd such ein stat
« Je suis un grand pécheur et recherche un lieu
in d’ wuſten da ich mei̅ ſund puſz
in der wusten, da ich mein sund pusz
désert où je pourrai expier mes péchés
vncz an mein tod. wiſzt ir nid’t ein
vncz an mein tod. Wiszt ir nidert ein
jusqu’à ma mort. Si vous connaissez quelque part
540ſtat hie in d’ wuſten od’ ei̅ hol pei
540stat hie in der wusten oder ein hol pei
540par ici un lieu désert ou une grotte dans
einem ſtein daz weiſzt mich durch
einem stein, daz weiszt mich durch
un rocher, montrez-le-moi pour
got.Do ſp̈ch d’ viſch’ begerſt du dez
got ! » Do sprach der vischer : « Begerst du dez,
l’amour de Dieu. » Le pêcheur répondit : « Si c’est ce que tu veux,
ſo piz fro wan ez iſt ein ſtein hie der
so piz fro, wan ez ist ein stein hie. Der
réjouis-toi, car il y a par ici un rocher. Il pourra
mag dir wol werden mug wir di⸗
mag dir wol werden. Mug wir
te convenir. Si nous arrivons
545⸗ch dor auf pringen ſo nieteſt dich
545dich dor auf pringen, so nietest dich
545à t’y conduire, tu pourras connaître
wol kumb’sdo ſeit du dein ſund wilt
wol kumbers do, seit du dein sund wilt
bien des misères là-bas puisque tu veux
puſzen.ſo hab ich lang ein eyſen ge⸗
puszen. So hab ich lang ein eysen ge-
expier tes péchés. Cela fait longtemps
habt daz wil ich dir dorzu gebn daz
habt, daz wil ich dir dorzu gebn, daz
que j’ai des entraves. Je te les offre
du dein pein zu dem ſtein do mit ſch
du dein pein zu dem stein do mit
pour que tu enchaînes tes jambes
550lieſt ob ez dich gerew daz du doch
550schliest, ob ez dich gerew, daz du doch
550au rocher avec elles pour le cas où tu regretterais ton choix
dein ſund muſt puſzen do wr̈d er fro
dein sund must puszen. » Do ward er fro
d’expier tes péchés. » Il s’en réjouit
vnd dankt im fleiſzig.⸿
vnd dankt im fleiszig.
et le remercia avec insistance.
[20]
Des morgens ſp̈ch d’ viſch’ zu im
[20]
Des morgens sprach der vischer zu im :
[20]
Le lendemain matin, le pêcheur lui dit :
ſte auf vn̅ uar mit mir do waz er
« Ste auf, vnd uar mit mir ! » Do waz er
« Lève-toi et pars avec moi ! » Il venait alors
555erſt entſlaffen wan er het lang
555erst entslaffen, wan er het lang
555juste de s’endormir, car il avait longuement
gepet vn̅ ſlieff alz uaſt daz er ſein
gepet vn slieff alz uast, daz er sein
prié et dormait si profondément qu’il ne
niht hort do ruft er im ab’ vn̄ ſp̈ch
niht hort. Do ruft er im aber vnd sprach :
l’entendait pas. Il l’appela une seconde fois et dit
[94rb]
jch u’ſtund mich nechte̅ wol daz ez
« Jch uerstund mich nechten wol, daz ez
« Hier soir, je m’attendais bien à voir qu’il
ſein ernſt nicht waz vn̄ do er niht
sein ernst nicht waz. » Vnd do er niht
n’était pas sérieux. » Puisqu’il ne se
560erwachen wolt do fur er hin daz
560erwachen wolt, do fur er hin. Daz
560réveilla pas, le pêcheur partit. En
ſah ſei̅ fraw vn̅ wekt in pald auf
sah sein fraw vnd wekt in pald auf.
voyant cela, sa femme se dépêcha de réveiller Grégoire.
do eilt er daz er d’ taſchen u’gaſz
Do eilt er, daz er der taschen uergasz,
Il partit si précipitamment qu’il oublia sa tablette.
vn̄ ſchrei dem viſch’ noch pit mein
vnd schrei dem vischer noch : « Pit mein
Il appela le pêcheur en criant : « Attends-moi
durch got.Do furt er in vntuge̅t⸗
durch got ! » Do furt er in vntugent-
pour l’amour de Dieu ! » Il le conduisit odieusement
565⸗lichen auf ei̅ wilden ſtein vn̄ beſloſz
565lichen auf ein wilden stein vnd beslosz
565à un rocher sauvage, lui enchaîna
im ſein pein mit dem eiſen zu de̅ ſtei̅
im sein pein mit dem eisen zu dem stein
les jambes au rocher avec les entraves
vn̄ ſp̈ch du muſt hie ſterben du kum⸗
vnd sprach : « Du must hie sterben. Du
et dit : « Tu devras mourir ici. Tu
ſt niht mer vo̅ dannen. vn̅ warff de̅
kumst niht mer von dannen. » Vnd warff den
ne partiras plus jamais de là. » Il jeta la clef
ſluſzel in den tieffen ſee vn̅ ſp̈ch in
sluszel in den tieffen see vnd sprach in
dans la mer profonde et dit
570eine̅ geſpot we̅n ich den ſlúſzel vind
570einem gespot : « Wenn ich den slüszel vind,
570avec sarcasme : « Si je retrouve la clef,
ſo haſt du dein ſund gepuſzt vn̄ fur
so hast du dein sund gepuszt ! » Vnd fur
tu auras expié tes péchés. »
da mit vo̅ im.
[21]
Do beleib ſantGr⸗
da mit von im.
[21]
Do beleib sant
Puis il l’abandonna là.
[21]
Saint Grégoire
⸗egorius auf dem ſtein vn̅ het kein
Gregorius auf dem stein vnd het kein
resta sur le rocher sans aucune protection,
ſchirm uor dem ſee noh vo̅ de̅ reiff
schirm uor dem see noh von dem reiff
ni contre la9mer ni contre le givre 575noh uor regen noch uor winde de̅n
575noh uor regen noch uor winde denn
575ni contre la plui ni contre le vent, seulement
dez almehtige̅ gottez ſegen vn̅ het
dez almehtigen gottez segen vnd het
avec la bénédiction du Dieu tout-puissant.
arme kleid’ an vn̄ waren im ſei̅ arm
arme kleider an, vnd waren im sein arm
Il portait de misérables habits et avait les bras
vn̅ ſeine pein ploſz vn̅ het wed’ zu
vnd seine pein plosz, vnd het weder zu
et les jambes à découvert. Il n’avait ni à
eſſen noh zu trinken de̅n neur ein
essen noh zu trinken denn neur ein
manger ni à boire hormis une
580trunk waſzers d’ ran auſ dem ſtein
580trunk waszers, der ran aus dem stein
580gorgée d’eau. Elle s’écoulait du rocher
naht vn̅ tak in ei̅ grublein dez nert
naht vnd tak in ein grublein. Dez nert
jour et nuit et se déversait dans une petite onctuosité.
er ſich ſibenzehen iar wan got waz
er sich sibenzehen iar, wan got waz
Il s’en nourrit pendant dix-sept ans, car Dieu
mit im vnd friſtet in vo̅ ſein’ güt er
mit im vnd fristet in von seiner güt. Er
resta avec lui et le secourut dans sa bonté.
wer and’ſ hung’s tott.⸿
wer anders hungers tott.
Autrement, il serait mort de faim.
585Zu d’ zeit ſtarb d’ pobſt do het
585Zu der zeit starb der pobst. Do het
585Au bout de cette période, le pape mourut. À ce moment-là,
im vnſ’ h’r ſein ſund u’geben.Do
im vnser herr sein sund uergeben. Do
notre Seigneur lui avait pardonné ses péchés.
ruften ſy alle vnſ’n h’ren an mit pe
ruften sy alle vnsern herren an mit pe-
Tous s’adressèrent alors à notre Seigneur en priant,
⸗ten vn̅ uaſten vn̅ paten in daz er in
ten vnd uasten vnd paten in, daz er in
en jeûnant et en lui demandant de leur
kunt tet wer in nucz vn̅ gut zu eine̅
kunt tet, wer in nucz vnd gut zu einem
annoncer qui serait approprié et utile comme
590pobſt wer. do ware̅ zwe̅ rom’ an irem
590pobst wer. Do waren zwen Romer an irem
590pape. Deux Romains étaient en train de prier.
gepet die ware̅ tuge̅tliche̅ frum vn̅
gepet, die waren tugentlichen frum vnd
Ils étaient vertueusement pieux et
warhaftig. Zu den ſp̈ch die ſtime gotz
warhaftig. Zu den sprach die stime gotz
sincères. La voix de Dieu leur parla
in d’ naht ir ſult die rom’ des morge̅ zu
in der naht : « Ir sult die Romer des morgen zu-
dans la nuit : « Vous devez rassembler les Romains
ſamen pringen vn̅ ſagt in ez ei̅ ma̅
samen pringen, vnd sagt in, ezsey ein man
demain matin et leur dire que c’est un homme
595auf eine̅ wilden ſteinjequitania in
595auf einem wilden stein jn Aquitania in
595perché sur un rocher sauvage en Aquitaine
de̅ ſibenzehenden jar d’ heiſzt gregoriꝯ
dem sibenzehenden jar, der heiszt Gregorius.
depuis dix-sept ans. Il s’appelle Grégoire.
den ſult ir zu pobſt nemen.vn̅ weſt
Den sult ir zu pobst nemen. » Vnd west
C’est lui que vous devez prendre comme pape. » Aucun des deux
[94va]
ir’ kein’ vo̅ de̅ and’n daz ez auch waz
irer keiner von dem andern, daz ez auch waz
ne savait que ce message avait aussi été
kunt geton.Daz ſagte̅ ſy peid de̅
kunt geton. Daz sagten sy peid den
annoncé à l’autre. Ils rapportèrent tous deux cela
600rom’ndo wurden ſy gar fro vn̅ ſan⸗
600Romern. Do wurden sy gar fro vnd san-
600aux Romains. Ceux-ci s’en réjouirent et envoyèrent
ten die ſelben zwen man zu aqui⸗
ten die selben zwen man zu Aqui-
ces deux hommes en Aquitaine
⸗tania daz ſy in ub’ al ſuchten vn̄ in
tania, daz sy in uber al suchten vnd in
pour qu’ils recherchent partout cet homme et le
prechten daz teten ſy.Do gab in got
prechten. Daz teten sy. Do gab in got
ramènent. C’est ce qu’ils firent. Dieu les inspira alors
in irn ſin ſy ſolten in in d’ wüſt ſuche̅
in irn sin, sy solten in in der wüst suchen.
à le rechercher dans un lieu désert.
605vn̄ furen vncz an den dritten tag do
605Vnd furen vncz an den dritten tag. Do
605Après avoir voyagé pendant trois jours,
komen ſy vo̅ dem willen gotz zu de̅
komen sy von dem willen gotz zu dem
ils parvinrent grâce à la volonté divine
viſch’ an den ſee d’ in zu dem ſtei̅ ge⸗
vischer an den see, der in zu dem stein ge-
au bord de la mer chez le pêcheur qui l’avait enchaîné
ſloſzen het do wurde̅ ſy gar fro daz
sloszen het. Do wurden sy gar fro, daz
au rocher. Ils se réjouirent beaucoup d’avoir trouvé
ſy die naht ruen ſolten.
[22]
do enpfing
sy die naht ruen solten.
[22]
Do enpfing
un logis pour la nuit.
[22]
Le pêcheur les reçut
610ſy d’ viſch’ ſchon vn̅ hoft er genuſz ir
610sy der vischer schon vnd hoft, er genusz ir
610avec hospitalité en espérant tirer profit de leur visite,
wol doru̅b daz ſy reilichen gingen
wol dorumb, daz sy reilichen gingen,
car ils voyageaient avec magnificence.
vn̅ tet in ſchon vn̅ ſp̈ch ich han heut
vnd tet in schon vnd sprach : « Ich han heut
Il les traita bien et dit : « Aujourd’hui, j’ai
ein ſchon viſch geuangen do pate̅
ein schon visch geuangen. » Do paten
attrapé un beau poisson. » Ils lui demandèrent
ſy in daz er in macht.do macht er
sy in, daz er in macht. Do macht er
de leur préparer le poisson. Il le leur prépara
615in uor in allenDo vand er de̅ ſluſz⸗
615in uor in allen. Do vand er den
615en leur présence et trouva
⸗el in dez viſches magen do mit er
sluszel in dez visches magen, do mit er
dans le ventre du poisson la clef
ſant gregoriū uor ſibenzehen jarn
sant Gregorium uor sibenzehen jarn
avec laquelle il avait enchaîné saint Grégoire
in den ſtein beſloſzen het.Do ſp̈ch
in den stein besloszen het. Do sprach
au rocher dix-sept ans plus tôt. Il leur dit :
er ich bekenn daz ich geſunt han
er : « Ich bekenn, daz ich gesunt han. »
« J’avoue avoir péché. »
620vn̄ ſagt in alle dink her wid’ wie ez
620Vnd sagt in alle dink her wider, wie ez
620Il leur raconta tout ce qui
im mit ſant gregorio ergangen
im mit sant Gregorio ergangen
était arrivé à saint Grégoire
waz vn̄ wie er in zu dem ſtein geſlo⸗
waz, vnd wie er in zu dem stein ge-
et comment il l’avait enchaîné
⸗ſzen het do wurden ſy gar fro vn̄
sloszen het. Do wurden sy gar fro vnd
au rocher. Ils s’en réjouirent beaucoup et
gedohten in ez wer d’ ſelb menſch
gedohten in, ez wer der selb mensch,
se dirent que c’était cet homme
625vō dem in got kunt het geton. do
625von dem in got kunt het geton. Do
625que Dieu leur avait annoncé. Le pêcheur
pat ſy d’ viſch’ daz ſy im puſ uber
pat sy der vischer, daz sy im pus uber
leur demanda de lui accorder l’absolution
ſei̅ ſunde geben vn̅ vmb daz geſpot
sein sunde geben vnd vmb daz gespot,
pour son péché et pour la moquerie
daz er im an gelegt het daz teten
daz er im an gelegt het. Daz teten
dont il l’avait accablé. Ils la lui accordèrent
ſy vn̅ paten in daz er ſy zu de̅ ſtein
sy vnd paten in, daz er sy zu dem stein
et lui demandèrent de leur montrer le chemin du rocher.
630weiſet.Do ſp̈ch er waz ſol die mü
630weiset. Do sprach er : « Waz sol die mü ?
630Il répondit : « À quoi bon la peine ?
ich weiſ wol er iſt langſt zu tod er
Ich weis wol, er ist langst zu tod er-
Je suis convaincu qu’il est mort de faim depuis
hung’t doch lieſen ſy niht ab⸿
hungert. » Doch liesen sy niht ab.
très longtemps. » Mais ils insistèrent.
[23]
Des morgens fru weiſt ſy der
[23]
Des morgens fru weist sy der
[23]
Le lendemain matin, le pêcheur leur montra
viſch’ zu dem ſtein.Do ſahen ſy
vischer zu dem stein. Do sahen sy
le rocher et ils y découvrirent
635ſant gregoriū an d’ waz garjem’⸗
635sant Gregorium an. Der waz gar je-
635saint Grégoire. Il faisait pitié à voir.
lich vnd nakent vnd ploz vn̅ waz
merlich vnd nakent vnd ploz vnd waz
Il était nu et dévêtu,
mit har u’wachſen vn̄ ſei̅ antlicz
mit har uerwachsen, vnd sein antlicz
recouvert de poils, avait le visage
[94vb]
waz im erplichen vn̅ waz gar ma⸗
waz im erplichen, vnd waz gar ma-
pâli et avait fortement
⸗ger wordenDoch waz d’ heilig
ger worden. Doch waz der heilig
maigri. Le Saint-Esprit était toutefois
640geiſt mit im geweſen daz er der
640geist mit im gewesen, daz er der
640demeuré avec lui de sorte qu’il n’avait pas
heilgen kunſt die er uon de̅ puch’n
heilgen kunst, die er uon dem puchern
oublié la science qu’il avait tirée
het niht u’geſzen. vn̅ do ſy in an ſahn̅
het, niht uergeszen, vnd do sy in an sahen,
des livres. En le regardant,
do weinten ſy uor freuden vn̅ beſw⸗
do weinten sy uor freuden vnd beswu-
ils pleurèrent de joie et le conjurèrent
ren in pei got daz er in ſagt ob er
ren in pei got, daz er in sagt, ob er
au nom de Dieu de leur dire s’il
645Gregorius hiez da ſp̈ch er ia do ſag⸗
645Gregorius hiez. Da sprach er « ia ». Do sag-
645s’appelait Grégoire. Il le confirma. Ils lui
⸗ten ſy im woru̅b ſy dar weren ko⸗
ten sy im, worumb sy dar weren ko-
expliquèrent alors la raison de leur venue.
⸗men do erſrak er gar ſer vn̄ weint
men. Do ersrak er gar ser vnd weint
Il fut saisi d’effroi, pleura
vnd ſp̈ch.Mein’ ſunden iſt alz uil dz
vnd sprach : « Meiner sunden ist alz uil, daz
et dit : « Mes péchés sont si nombreux
ich pillichen hie beleib piz an mein
ich pillichen hie beleib piz an mein
qu’il est juste que je reste ici
650tot ich zim zu pobſt niht wan ich han
650tot. Ich zim zu pobst niht, wan ich han
650jusqu’à ma mort. Je ne suis pas fait pour être pape, car je n’ai
in ſibenzehenjarn nie kein menſche̅
in sibenzehen jarn nie kein menschen
vu personne pendant dix-sept ans.
geſehen. ob nu got durch ſei̅ gnad mei̅⸗
gesehen. Ob nu got durch sein gnad mei-
Si Dieu a absous mes péchés
⸗er ſunden u’geſzen hatSo geb er vnſ
ner sunden uergeszen hat, so geb er vns
dans sa miséricorde, qu’il nous donne
ein wors wortzeichen vn̅ helf vns
ein wors wortzeichen vnd helf vns,
un signe authentique et qu’il nous aide
655daz wir den ſlúſzel vindendo mit ich
655daz wir den slüszel vinden, do mit ich
655à retrouver la clef avec laquelle j’ai
u’ſloſzen pin. od’ ich wil hie ſterben do
uersloszen pin, oder ich wil hie sterben. » Do
été enchaîné. Sinon je désire mourir ici. » Le pêcheur
uiel d’ viſch’ fur in vn̅ ſp̈ch mit weine̅
uiel der vischer fur in vnd sprach mit weinen :
se jeta alors à ses pieds et dit en pleurant :
ich warff den ſlúſſel in den ſee vnd
« Ich warff den slüssel in den see vnd
« J’ai jeté la clef dans la mer
han ſid’ nie an euch gedoht vncz geſt’n
han sider nie an euch gedoht vncz gestern.
sans plus jamais penser à vous jusqu’à hier.
660do vand ich den ſluſſel in eine̅ viſch vn̅
660Do vand ich den slussel in einem visch. » Vnd
660C’est à ce moment-là que j’ai retrouvé la clef dans un poisson. »
ſloſz do die eiſen auf.Do legten im
slosz do die eisen auf. Do legten im
Il ouvrit les entraves. Les seigneurs le
da die h’ren ſchons pfeffllichs gewant
da die herren schons pfeffllichs gewant
vêtirent d’une belle robe de soie
an vn̅ namen in auſ dem ſtein.Do
an vnd namen in aus dem stein. Do
et le retirèrent du rocher. Le gracieux seigneur
pat d’ lieb h’r ſant gregorius vnſ’n h’re̅
pat der lieb herr sant Gregorius vnsern herren,
saint Grégoire demanda alors à notre Seigneur
665daz er im hulf daz er ſei̅ taffeln fund
665daz er im hulf, daz er sein taffeln fund.
665de l’aider à retrouver sa tablette.
do ſuchten ſy die taffeln vn̄ funde̅ ſy
Do suchten sy die taffeln vnd funden sy
Ils se mirent à la rechercher et la découvrirent
alſo ſchon vnt’ neſzeln vn̅ vnt’ kraut
also schon vnter neszeln vnd vnter kraut
sous des orties et des herbes. Elle était aussi belle
ligen alz er ſy dar gelegt het.do wur⸗
ligen, alz er sy dar gelegt het. Do wur-
que quand il l’y avait déposée. Ils s’en
den ſy gar fro vn̅ ſp̈chen w’liche̅ er iſt
den sy gar fro vnd sprachen : « Werlichen, er ist
réjouirent beaucoup et dirent : « Il est vraiment
670ei̅ heilg’ menſch vn̄ name̅ in vn̅ furtē⸗
670ein heilger mensch ! » Vnd namen in vnd furten
670un saint homme ! » Ils l’emmenèrent et le conduisirent
in mit freuden zu rom vn̄ ir ſpeiſ die
in mit freuden zu Rom, vnd ir speis, die
avec joie à Rome. Il leur procura amplement
er gab in gar wol wan waz ſy do vo̅
er gab in gar wol, wan waz sy do von
de la nourriture, car ils avaient beau puise dans leurs récipients,
namen ſo wurden ire uaſz ye wid’ uol
namen, so wurden ire uasz ye wider uol,
ceux-ci se remplissaient toujours à nouveau.
vn̅ drey tag uor ee er zu rom kom
vnd drey tag uor ee er zu Rom kom,
Trois jours avant son arrivée à Rome,
675do lauten ſich alle die gloken die do
675do lauten sich alle die gloken, die do
675toutes les cloches de la ville se mirent à sonner
waren vn̅ kunten den menſchen daz ir
waren, vnd kunten den menschen, daz ir
pour annoncer aux gens la venue
heilg’ pabſt kem do furn ſy gegen im
heilger pabst kem. Do furn sy gegen im
de leur saint pape. Ils firent trois jours de voyage
[95ra]
die drey tagweid vn̅ trugen gegen
die drey tagweid vnd trugen gegen
dans sa direction, portèrent vers lui
im ir heiltum vn̅ gingen wullein vn̅
im ir heiltum vnd gingen wullein vnd
leurs reliques, marchèrent à sa rencontre
680parfuſz gegen im mit lobgeſang vn̅
680parfusz gegen im mit lobgesang vnd
680vêtus de laine et pieds nus en chantant des louanges et
mit groſzer wirdikeit vn̅ enpfingen
mit groszer wirdikeit vnd enpfingen
en étalant une grande magnificence et l’accueillirent
in mit groſzen freuden vn̄ lage̅ uil
in mit groszen freuden vnd lagen uil
avec liesse. De nombreux malades
ſiech’ an d’ ſtraſz auf ſeine̅ troſt die
siecher an der strasz auf seinen trost. Die
gisaient sur la route dans l’espoir de le rencontrer.
wurden all geſunt we̅n er ſy berurt
wurden all gesunt, wenn er sy berurt
Quand il les touchait avec son ourlet
685mit ſeine̅ ſaum od’ mit d’ hant wel⸗
685mit seinem saum oder mit der hant, wel-
685ou de sa main, ils guérissaient tous
⸗ch’ley ſiechtum ſy heten.
[24]
vn̅ lebt ſeli⸗
cherley siechtum sy heten.
[24]
Vnd lebt se-
quelle que soit leur maladie.
[24]
Il mena une vie
⸗kleichen vn̅ heiliklichen vn̅ waz den
likleichen vnd heiliklichen vnd waz den sundern gar trostlichen.
bienheureuse et sainte et apportait beaucoup de réconfort aux pécheurs.
[25]
Nun hort ſei̅⸿ ſund’n gar troſtlichn̅
[25]
Nun hort sein
[25]
Sa mère apprit
mut’ wie d’ pobſt den ſund’n gar tr⸗
muter, wie der pobst den sundern gar
que le pape apportait beaucoup de réconfort
690⸗oſtlichen wer.do gedoht ſy ir ſy wo⸗
690trostlichen wer. Do gedoht sy ir, sy
690aux pécheurs. Elle décida alors
⸗lt auch zu im komen vn̅ ir ſunde pei⸗
wolt auch zu im komen vnd ir sunde
d’aller le trouver elle aussi et de lui
⸗chten. vnd kom zu im vn̄ peicht all
peichten vnd kom zu im vnd peicht all
confesser ses péchés, mais sans savoir
ir ſund. ab’ ſy weſzt niht daz er ir ſun
ir sund, aber sy weszt niht, daz er ir sun
que c’était son fils. Son immense souffrance
waz.Doch het ſy ſich gar ſer u’ſtelt
waz. Doch het sy sich gar ser uerstelt
et le repentir qu’elle éprouvait à cause de ses péchés
695vo̅ groſzē leiden vn̅ rew die ſy het v̅b
695von groszem leiden vnd rew, die sy het vmb
695avaient tellement changé son apparence
ir ſund daz er ſye auch niht bekant
ir sund, daz er sye auch niht bekant,
qu’il ne la reconnaissait pas non plus
vncz daz ſy ſich nant.Do bekant er
vncz daz sy sich nant. Do bekant er,
jusqu’à ce qu’elle se présente. Il reconnut alors
daz ſy ſein mut’ waz vn̅ lobt got dor⸗
daz sy sein muter waz, vnd lobt got dor-
que c’était sa mère, loua Dieu parce
umb daz ſy in rew vn̅ in puſz lebt
umb, daz sy in rew vnd in pusz lebt,
qu’elle vivait dans le repentir et la pénitence,
700vnd dankt got daz er ſy ſehen ſolt
700vnd dankt got, daz er sy sehen solt,
700remercia Dieu de lui avoir permis de la revoir
vn̄ ſp̈ch zu ir wiſzt ir niht ob ewer
vnd sprach zu ir : « Wiszt ir niht, ob ewer
et lui dit : « Ne savez-vous pas si votre
ſun noch leb od’ tot ſei.Do ſeufczt
sun noch leb oder tot sei ? » Do seufczt
fils vit encore ou est mort ? » Elle poussa un profond
ſy ſer vn̄ ſp̈ch nein ich. ich weiſz ab’
sy ser vnd sprach : « Nein ich, ich weisz aber
soupir et dit : « Non, mais je sais très bien
woldaz er alz groſze rew vmb ſein
wol, daz er alz grosze rew vmb sein
qu’il éprouvait un tel remords à cause de ses péchés
705ſund het daz ich niht glaub daz er
705sund het, daz ich niht glaub, daz er
705que je ne pense pas qu’il soit
noch leb in hab da̅n got groſzliche̅
noch leb, in hab dann got groszlichen
encore en vie, à moins que Dieu l’ait secouru
enthalten.do ſp̈ch er ſeht ir in erka̅t
enthalten. » Do sprach er : « Seht ir in, erkant
dans sa magnanimité. » Il poursuivit : « Si vous le revoyez,
ir in ab’.do ſp̈ch ſy ich glaub ſeh ich in
ir in aber ? » Do sprach sy : « Ich glaub, seh ich in,
le reconnaîtriez-vous ? » Elle répondit : « Je crois que si je le revoyais
ich bekant in wol.do ſp̈ch er ſeht irn
ich bekant in wol. » Do sprach er : « Seht irn
je le reconnaîtrais bien. » Il demanda : « Mais aimeriez-vous
710ab’ iht g’n.do ſp̈ch ſy mir moht in diſ’
710aber iht gern ? » Do sprach sy : « Mir moht in diser
710le revoir ? » Elle répondit : « Ici-bas, il ne pourrait pas
zeit niht lieb’s geſchehen.do ſp̈ch
zeit niht liebers geschehen. » Do sprach
m’arriver un plus grand bonheur. » Il dit :
er ez iſt nicht lang daz ich in ſah do
er : « Ez ist nicht lang, daz ich in sah. Do
« Cela ne fait pas longtemps que je l’ai vu.
gehabt er ſich wol vn̅ iſt hie.Do
gehabt er sich wol vnd ist hie. » Do
Il se portait bien et se trouve ici. »
ſp̈ch ſy ach helft mir daz ich in ſehe
sprach sy : « Ach, helft mir, daz ich in sehe ! »
Elle dit : « Ah, aidez-moi à le revoir ! »
715Do ſp̈ch er uil liebe mut’ ſeht mich
715Do sprach er : « Uil liebe muter, seht mich
715Il dit : « Très chère mère, regardez-moi !
an ich pin ew’ ſun vn̅ ew’ man vn̄ wie
an ! Ich pin ewer sun vnd ewer man, vnd wie
Je suis votre fils et votre mari. Quelle que soit la gravité
groſz mei̅ ſunt waren ſo hat ſich
grosz mein sunt waren, so hat sich
de mes péchés, Dieu a eu
doch got genedekliche̅ ub’ mich erpa⸗
doch got genedeklichen uber mich er-
pitié de moi dans sa miséricorde.
[95rb]
⸗rmt vn̄ hat mich zu diſem gewalt
parmt vnd hat mich zu disem gewalt
Il m’a élu pour exercer cette fonction
720erwelt vnd hat mich vō ſein’ gnad an
720erwelt vnd hat mich von seiner gnad an
720et m’a choisi dans sa clémence
gotz ſtat erwelt vn̄ han mich auch
gotz stat erwelt, vnd han mich auch
pour le représenter ici et je me suis soumis
got ergeben.Do wr̈d ſy gar fro
got ergeben. » Do ward sy gar fro
à lui. » Elle s’en réjouit beaucoup
vn̅ ſp̈ch h’re ich dank dir d’ groſzen
vnd sprach : « Herre, ich dank dir der groszen
et dit : « Seigneur, je te remercie pour l’immense clémence
gnaden die du mir vn̅ im geton haſt
gnaden, die du mir vnd im geton hast,
que tu as manifestée à lui et à moi-même
725daz du vnſ zu ein and’ haſt gefugt
725daz du vns zu ein ander hast gefugt. »
725en nous réunissant. »
vn̅ alſo beliben ſy pei einand’ in der
Vnd also beliben sy pei einander in der
Ainsi, ils restèrent ensemble dans la ville
ſtat piz an irn tot. vn̅ ſant gregoriꝯ
stat piz an irn tot, vnd sant Gregorius
jusqu’à leur mort et saint Grégoire
erwarb ſeinē uat’ vn̄ ſein’ mut’ daz
erwarb seinem uater vnd seiner muter daz
obtint la vie éternell pour son père et
ewig leben.
[26]
Nu pit wir den liebē
ewig leben.
[26]
Nu pit wir den lieben
pour sa mère.
[26]
Prions à présent le gracieux seigneur
730h’ren ſantGregoriu̅ daz er vnſ auch
730herren sant Gregorium, daz er vns auch
730saint Grégoire pour qu’il nous obtienne
vmb got erwerb rechte rew v̅b vnſ’
vmb got erwerb rechte rew vmb vnser
auprès de Dieu la juste absolution
ſund vn̅ peſzru̅g vnſ’s lebens vnd
sund vnd peszrumg vnsers lebens vnd
pour nos péchés, l’amendement de notre vie
dornoh die ewigen freude.Amen.
dornoh die ewigen freude. Amen.
et après cela la joie éternelle. Amen.